KRISTALLBETT und João de Deus

Update 16. Juni 2006

 

 









João de Deus

 

 








- oder, wie das Kristallbett
  in die Schweiz kam...

Im unteren Bereich sind einige Erfahrungsberichte über und mit dem Kristallbett

Eine kleine Geschichte - eine Geschichte der Synchronizitäten oder ‚Zu-fälle’ (ist aber ziemlich lange geworden, also mach es dir bequem...)

Inhalt:
I. Vorgeschichte VII. You may go home now
II. Ankommen und erste Begegnung VIII. Orbs und andere Phänomene
III. Wasserfall IX. Die Geschenke
IV. Kristallbad und Überraschung X. Noch einmal Wasserfall als Feier
V. Kristallbett XI. Rückkehr
VI. Revision
 
*****

I. Vorgeschichte

Vor rund zwei Jahren habe ich bei einem Besuch in meiner ‚anderen Heimat’ Kauai erstmals von John of God von einer Freundin gehört. Aber sofort habe ich alles Gehörte wieder vergessen. Im Herbst 2004 wurde mir ein Ansichtsexemplar einer Zeitschrift zugestellt und dort sah ich einen Artikel über John of God, über seinen Besuch in Deutschland. Aber nicht einmal Zeit fürs Durchlesen fand ich.

Dann durfte ich anfangs 2005 eine Freundin in der Vorbereitung für ihre Pilgerreise begleiten, die sie während einigen Monaten an verschiedene Orte in der Ferne führen sollten. Erstaunt erlebten wir beide, dass ihre Reise in Brasilien, an einem kleinen Ort namens Abadiania, bei John of God seinen Anfang nehmen sollte. Ja, das fühlte sich stimmig an – für sie, aber noch immer hatte das Ganze nichts mit mir zu tun bis…

ich im Frühjahr durch eigenartige Umstände auf eine Präsentation über ein Medium aufmerksam gemacht wurde, eine Präsentation über den Spirituellen Heiler Joao de Deus. Und diese Präsentation wurde von einer alten Bekannte gegeben, die ich ebenfalls aus meiner Zeit aus Kauai kannte, Béatrice Wiesli. Interessanterweise hatte ich an jenem Freitagabend keine anderen Pläne, eher selten, da doch mein eigener Terminkalender ziemlich dicht ist.

An jenem Morgen beim Erwachen höre ich: ‚Und dorthin wirst du gehen’. Naja...Abends ist die Präsentation und es schüttelt mich schon etwas, da die Bilder von ziemlich blutigen Operationen zu sehen sind, die Joao an Menschen mit Küchenmessern durchführt. Aber die Bilder sind eindrücklich, vor allem auch die Menschen, die Energie, die durch alles hindurch fliesst.

 Eine intensive Zeit der Synchronizitäten folgt und Ende Juni ist es tatsächlich klar geworden, dass ich nach Brasilien zu John of God fahren werde im August. Die vorgängige Organisation im August mit Terminen zeigt mir einmal mehr, wie das Universum arbeitet und Fäden zieht, auch wenn es manchmal sich anders heraus stellt, als ‚wir’ meinen.

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II. Ankommen und erste Begegnung

Die Ankunft in Abadiania ist am 3. August 2005, auch in einem energetischen Zeitfenster im August, das offensichtlich sehr wichtig und intensiv global gesehen ist. Es ist Mittwoch und ein Tag, an dem Joao heilt und viele weiss gekleidete Menschen gehen in dieselbe Richtung oder fahren/werden in Rollstühlen gefahren. Mit noch etwas ungewissen Gefühlen taste ich mich an die Umgebung an und nehme mir auch noch den Donnerstag zum Akklimatisieren und Ankommen. Am Abend ist mir klar, dass ich am Freitag in die Casa gehen werde, um Joao gegenüber zu treten, oder den Wesen, die durch Joao arbeiten.

Freitag morgen, 5. August 2005. Es ist eigentlich Winter hier, 30 Grad warm, abends kühl. Die Umgebung dürstet, da kein Regen fällt, nur die gut gewässerten Gärten in den Pousadas, den Unterkünften, zeigen ein sattes Grün. Es überrascht mich, dass die Vegetation mit vielen Pflanzen derjenigen auf Kauai ähnlich ist, einfach etwas kleiner und weniger üppig, aber sooo bekannt. Meine Unterkunft ist etwas weiter weg von der Casa, dem Heiligen Ort der Heilung durch Joao. Gerne gehe ich jedoch die Distanz zu Fuss, es sind ja sowieso nur 10/15 Minuten, und die tun mir sehr gut, nach dem vielen Sitzen und der wenigen Bewegung, die ich mir gönne.

Viele haben sich bereits versammelt im grossen offenen Raum der Casa. Man kann Fragen stellen und ich stelle mich in die Schlange zum Übersetzen für drei Fragen. Eigentlich habe ich mir natürlich wieder keinerlei Gedanken gemacht, warum ich überhaupt hier bin und was ich fragen könnte. Einmal mehr habe ich mich einfach mit dem Allernötigsten informiert und weiss, dass alles genau richtig auf mich zukommen wird und ich zum richtigen Zeitpunkt schon das Richtige wissen werde. Und die Fragen fliessen mir dann einfach zu, eine davon ist die Frage, ob ich den Wasserfall besuchen dürfe. Ich habe davon gehört, dass es einen sehr speziellen Wasserfall gibt, dass man jedoch die Wesen um Erlaubnis bitten muss, um dorthin zu gehen. Auch von den Kristallbädern habe ich gehört. Keine Ahnung, was das ist, aber nachdem ich ja seit Jahren eine Affinität zu Kristallen habe und auch während langer Zeit sehr intensiv mit Kristallen auch mit Klienten gearbeitet habe, ist es für mich keine Frage, dass ich gerne die erlaubten drei Kristallbäder auch buche und benutze. Die Termine sind bereits gesetzt.

Also warte ich nun mit meinem Zettelchen der übersetzten Fragen bis meine Reihe für einen ersten Besuch vor den Wesen aufgerufen wird. Lange dauert es und ich bin immer wieder gespannt, ob ich ja nicht den Aufruf überhöre.

Da stehe ich nun, mein Herz klopft bis zum Hals und die Türe zu einem Vorraum wird geöffnet. Da ich mich ja nicht vorbereitet habe, wird das Kommende wirklich zur unerwarteten Überraschung. Mit dem Hineintreten in diesen ersten Raum kommt mir eine Riesenwelle von tiefster Liebesenergie entgegen. Da sitzen viele, viele Menschen in Weiss, mit geschlossenen Augen in der Meditation. Und mit diesem Eintreten in diese Liebesenergie, in dieses Kissen der Liebe, überrollen mich die Emotionen. Tränen rinnen, Schluchzen. Es schüttelt mich. Puhhh.

Langsam bewegt sich die Reihe vorwärts in einen zweiten Raum, wo Joao die Menschen begrüsst. Auch hier sitzen ganz, ganz viele Menschen in Weiss in tiefer Meditation und geschlossenen Augen. Dann ist es soweit. Vortreten, eine Hand nimmt meine Hand, einen Moment Versinken in tiefst blaue riesige Augen und helfende Hände führen mich weg und weiter….Es wird mir ein Rezept für Kräuter in die Hand gedrückt und die Antwort übergeben, dass ich den Wasserfall besuchen darf, ohne Einschränkungen.

Diese Augen - eine Erinnerung an ein Bild im Hindu-Tempel auf Kauai, wo ein Bild mit einem Wesen mit Riesenaugen aus blauem Licht auf die meditierenden Menschen blickt, die mit dem Earthkeeper, dem riesigen Kristall im Tempel in Kontakt treten.

Ich verhalte mich dem Protokoll entsprechend, wieder warten in einer Schlange für die Heilige Suppe, dann zurück in die Pousada für die Mittagspause, nachdem ich das Rezept mit Kräutern eingelöst habe. Der Nachmittag ist für mich das Verweilen im ersten Meditationsraum, oder Current – der Strömung. Ja, hier möchte ich sitzen, möchte meinen Anteil beitragen, damit diejenigen, die hier eintreten möglichst dieselbe Energie fühlen können, die ich am Morgen gespürt habe. Austauschen – Empfangen und nun Geben und dadurch wieder Empfangen.

Ein Sitz ruft mich, erste Reihe gerade vor einem Bild mit einem Meister mit Turban. Dieser Raum dient vor allem dabei, erstens Joao zu unterstützen, damit er möglichst einfach die Wesen inkorporieren kann und zweitens zur energetischen Reinigung derjenigen, die in diese Heiligen Räume eintreten. Ich bin berührt über die Gebete, ja, Vaterunser und Ave Maria (wie lange ist das wohl her) und dann folgen Die Grosse Invokation und Gebete von Franz von Assissi und ganz viele mehr, um die Meditierenden darin zu unterstützen, die Stunden mit geschlossenen Augen auszuharren, die Durchtretenden energetisch zu begleiten und geduldig und achtsam zu bleiben, egal wie viele mehr die Hilfe von Joao und den Wesen beanspruchen möchten.

Der erste Tag ist vorüber und ich bin einfach glücklich und tief beseelt. Pause bis nächsten Mittwoch.

Die Tage vergehen schnell. Die Nächte auch. Ich bin absolut erstaunt, wie intensiv ich träume und mich an die Träume auch erinnere, was mir üblicherweise sehr sehr selten geschieht. Die gesamte Vergangenheit scheint sich noch einmal zu zeigen. Sehr eigenartig. Wie viel habe ich doch schon an diesen verschiedensten Themen gearbeitet. Und jetzt kommen sie nochmals? Ok, einfach noch eine tiefere Schicht, um sie dann zu verabschieden? Oder mindestens aus der Entfernung ohne die damit verbundenen Emotionen zu betrachten...

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III. Wasserfall

Am Samstag habe ich das erste Kristallbad und anschliessend mein erster Besuch am Wasserfall. Grosse Tafeln weisen nochmals in verschiedenen Sprachen darauf hin, dass der Wasserfall nur mit der Erlaubnis der Wesen besucht werden darf. Es führt eine kleine Naturstrasse irgendwo um Windungen von kleinen Hügeln und ich habe keine Ahnung, wie lange zu gehen ist und wo er sich genau befindet.

Der Weg ist ein Initiationsweg für mich, wofür auch immer und ich freue mich auf die Begegnung mit dem Wasserfall. Der Weg führt mich weiter bis zu einem grösseren Platz, wo üblicherweise die Autos wenden, mit denen man hier herunter fahren kann. Dann folgt ein schmales, ziemlich steiles Stück, das wirklich nur zu Fuss zu begehen ist. Am Ende sitzen zwei Männer vor einem kleinen geschlossenen Gartentor und unterhalten sich in Englisch. Mit viel Plausch stellen wir fest, dass der eine der Männer auch aus der Schweiz ist und ein paar Kilometer weit entfernt von mir wohnt. Der Kosmische Scherz…. Er stellt sich auch zur Verfügung am Gartentor zu wachen, wenn ich unten am Wasserfall bin, damit ich dort ungestört weilen kann.

Der Ort ist Heilig. Das Wasser kalt und erfrischend, die Energie klar. Welch ein Ort inmitten von eher trockener Umgebung.

Belebt und glücklich mache ich mich zusammen mit dem Schweizer wieder auf den Rückmarsch unter glühender Sonne.

In der Zwischenzeit sind neue Menschen in der Pousada, der Unterkunft eingetroffen. Es wird sehr lebendig, eine Gruppe Amerikaner unter der Führung von Diana und Bob, die mich an ihren Gruppeninformationen und anderen Anlässen mit teilhaben lassen. Bob hatte vor Jahren eine Heilung vor unabwendbarer Erblindung erfahren und führt seither mit seiner Partnerin Gruppen hierher. Er ist wirklich sehr bewandert und ich kann viel Nützliches und WunderVolles von ihnen erfahren. Auch eine DVD darf ich mitnehmen, um sie hier in der Schweiz zu zeigen.

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IV. Kristallbad und Überraschung

Der Mittwoch nähert sich, der zweite Tag meiner Teilnahme in der Casa. Ich habe einen letzten Termin unter dem Kristallbett gebucht für Mittwoch nach der Session. Am Morgen sitze ich wieder im Current und plane, am Nachmittag vor die Wesen zu treten mit der Frage, ob und wenn ja wie oft ich Kristallbäder noch benutzen dürfe. Da klare Instruktionen bestehen, nach drei Bädern die Wesen um Erlaubnis zu bitten, halte ich mich auch daran. Also stehe ich wieder in der Reihe mit vielen, vielen anderen. Wieder, wie das erste Mal, klopft mein Herz bis zum Hals, als ich durch die meditierenden Menschen in Richtung zu Joao gehe. Und dann stehe ich vor ihm – oder den Wesen. Ein Blick, zwei Worte: Operation tomorrow. Ich bin schockiert, völlig durcheinander, als ich durch Helfer weiter geleitet werde. Operation. Morgen. Und morgen ist der Hochzeitstag mit Robert. Also doch die Ahnung, dass etwas Spezielles an diesem Tag geschehen würde...Operation. Weshalb, wofür...

Ich sehe nur strahlende Gesichter und leuchtende Augen, als ich immer noch völlig durcheinander, Bekannten davon erzähle. ‚Toll, wundervoll, ‚ich bekomme nie eine Operation, obwohl ich doch so gerne eine hätte’, freue dich…..’ sind Kommentare. Und ich fühle mich überhaupt nicht toll, oder wundervoll… Also DAS ist nun wirklich nicht die Antwort auf meine Frage…..oder etwa doch? Aber ich bin so froh, dass ich jetzt nochmals auf das Kristallbett liegen kann, meinem dritten Termin. Das bringt meinen inneren Tumult etwas in Balance. (eigenartige Zu-fälle)

Am nächsten Morgen bin ich innerlich ruhig und auch neugierig. Einfach ganz klar: Liebe Beine, bleibt sitzen. Ich möchte keine sichtbare Operation. Wie oft habe ich mich völlig anders verhalten, als mein Verstand eigentlich sich vornahm, also bitte, liebe Beine, dieses Mal einfach nicht gehen und sich für eine sichtbare Operation melden...

Wie üblich ist die erste Reihe, die aufgerufen wird, diejenige für Operationen. Viele stehen an, zwei Mütter mit Kleinkindern in ihren Buggies, Menschen im Rollstuhl und viele wie ich, die äusserlich keine sichtbaren Zeichen tragen. Wir werden in den hintersten Raum geführt, setzen uns dort auf die uns zugewiesenen Plätze (für mich genau der gleiche, wie am Abend vorher) und werden gebeten, die Augen zu schliessen. Wir bekommen Anweisungen, Gebete werden gesprochen, dann kommt Joao in den Raum und spricht mit seiner starken, sonoren Stimme in Portugiesisch. Dann werden wir aufgefordert, die Augen zu öffnen und hinaus zu gehen für Informationen.

Waren es fünf Minuten oder zehn Minuten, länger? Keine Ahnung. Aber mit Sicherheit nehme ich die Veränderung wahr, die stattgefunden hat. Nichts ist mehr so wie es war. Seeehr langsam sind die Schritte, eigenartig das Gefühl. Wir werden instruiert, wie der Ablauf der nächsten Tage sein wird und vor allem, dass wir die nächsten 24 Stunden wirklich Bettruhe einhalten und jetzt mit dem Taxi in die Unterkunft zurück fahren.

Und genauso ist es. Ich bleibe 24 Stunden im Bett. Während dieser Zeit werde ich gut umsorgt, Heilige Suppe wird mir mittags von der Casa mitgebracht, Mittag- und Nachtessen ins Zimmer gebracht. Eigenartige Träume sind sehr präsent, schon wieder. Gegen Mittag bin ich wieder da und plane, am Nachmittag in den Current zu sitzen. Wieder wartet auch dort der genau gleiche Sitz vor dem Meister im Turban auf mich und es wird sehr intensiv. Lange Schlangen warten darauf, vor Joao zu treten. Es sind schnell 4 ½ Stunden vergangen.

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V. Kristallbett

Die folgenden Tage sind ausserhalb der Casa-Stunden. An einem Morgen erwache ich mit dem Gedanken: Danke für die Wunder, die ich heute erfahren darf. Einige Stunden später begegne ich einer Frau in der Unterkunft, die mit mir ein Gespräch beginnt. Sie ist das dritte Mal hier und erzählt ihre Geschichte, eine Geschichte der Heilung. Ich bin sehr berührt. Wie noch so oft in den kommenden Tagen.

Kurz darauf kommt die Amerikanerin aus Long Island zurück von einem Spaziergang. Sie hat mir gerade davon erzählt, dass sie ein Kristallbett nach New York mitnimmt. Sie habe die Erlaubnis dafür von den Wesen erhalten!! Ein Kristallbett kaufen????

Bestens gelaunt kommt sie jetzt vom Einkaufen zurück und tänzelt die Strasse entlang. Macht Sprüche über ‚Wizard of Oz’ und ich gebe zurück, dass ich eine CD hier habe mit dem Song ‚Over the Rainbow’ aus dem Zauberer von Oz (erinnerst du dich an das Channeling von Tobias?) gesungen von IZ, dem Hawaiianer. Natürlich, das wäre genau das Richtige. Es ist niemand im Garten der Pousada, also können wir die CD genüsslich im Garten hören. Gerade machen wir es uns sehr bequem, kuscheln uns in die Stühle und ich finde den Song zum Abspielen.

Da öffnet sich die Türe zum Garten und eine Frau tritt ein. Am Morgen beim Morgenessen ist sie mir aufgefallen. Sie trug einen Pareo und eine Blume im Haar – so ganz hawaiianisch, obwohl sie überhaupt nicht wie eine Hawaiianerin aussieht mit ihrer weissen Haut, blauen Augen und langem blonden Haar. Sie kommt auf uns zu und sagt: ‚Dies war mein Cousin.’ Logisch beginnt eine tolle Unterhaltung und plötzlich bekomme ich eine Eingebung und bitte sie, ob ich mit ihr ein Zeremoniell machen dürfe.

Hier, an diesem Ort in Brasilien, kann ich eine Hawaiianerin um Vergebung für eine Rolle bitten, die ich in einem vergangenen Leben gespielt habe. Obwohl ich so lange auf Kauai gelebt habe, war dies niemals ein Thema. Es wollte warten…Und diese Hawaiianerin tanzt für mich einen Hula im Garten der Pousada zum Singen ihres Cousins, einem meiner Lieblingssänger von Hawaii. Sie tanzt  diesen Tanz der Götter und Göttinnen, den Tanz der Ho’oponopono, der Vergebung. Welch ein Tag der Wunder!

DAS sind die Geschenke, die ich erhalten darf, weil auf der emotionalen Ebene diese Tage doch sehr anspruchsvoll sind und eine grosse Herausforderung. Immer, wenn ich einen neuen Schub von Hinterfragen meiner Situation habe, dann erhalte ich diese Geschenke durch Menschen, die es mir sehr erleichtern und wirklich die grosse Dankbarkeit und die Gewissheit in mir erzeugen ‚you are never alone’, weder auf der menschlichen noch auf der spirituellen Ebene.

Die Gespräche mit Rebecca, der Amerikanerin aus Long Island, die ein Kristallbett nach Hause nimmt, lassen mich nicht los. Für sie ist es sonnenklar, dass ich eines mit in die Schweiz nehmen werde und die Wesen um Erlaubnis bitten sollte. Es ist nicht nur der Preis des Kristallbettes, der mich hindert, weil ich diesen Betrag gar nicht habe, sondern ganz andere Themen der ‚Wertigkeit’.

War das schlussendlich die Antwort auf meine Frage an die Wesen betreffend Kristallbädern und ihre Antwort mit einer Operation? Damit ich überhaupt davon erfahre, dass man diese Kristallbetten auch kaufen konnte? Und war deshalb die Vorbereitung mit Telefonaten in die Schweiz mit meinem Bruder? Schon sehr eigenartige Synchronizitäten.

Schlussendlich bin ich soweit. Es kann höchstens ein ‚Nein’ geben. Ich werde mit dieser Frage vor die Wesen treten. Aber vorher möchte ich am Mittwochmorgen nochmals in den Current, in den Meditationsraum sitzen und dort unterstützen und auch empfangen. Am Nachmittag stehe ich wieder in der Reihe mit meiner mutigen Frage. Und unglaublich: Es gibt eine klare Antwort: Yes, you may take a crystal bed home. Ich darf eines mit in die Schweiz nehmen!!!! Alles andere wird sich ergeben. In welcher Form auch immer. Dafür wird gesorgt werden.

Dies ist mein siebter Tag nach der Operation. In der Nacht zum achten Tag werden von den Spirits die Fäden gezogen und es gibt ein entsprechendes Protokoll zu befolgen. Nach wie vor sind meine Nächte voll bespickt mit Träumen, teils sind es Szenen aus meinem Leben, teils sind es jetzt Mitteilungen. Aber doch sehr aktiv, wie ich es mir überhaupt nicht gewohnt bin. In dieser Nacht bitte ich einfach um sanftes Fäden ziehen. Und ich schlafe extrem ruhig und tief.

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VI. Revision

Am nächsten Morgen ist Revision vor den Wesen, eine Art ‚Nachkontrolle’. Langes Warten, bis alle anderen vor Joao treten durften, bis diese Reihe dran ist. In der Regel ist dies nur ein kurzes Vorübergehen. Aber natürlich wieder mit Herzklopfen, als ich da vor Joao, oder den inkorporierten Wesen, stehe. Wieder dieser Blick, der durch alles, aber wirklich alles hindurch geht, und die Worte: ‚You may go home now’. ‚Du kannst jetzt nach Hause gehen’ – Was bedeutet das? Was bedeutet das für mich? Eigentlich habe ich doch noch eine Woche länger geplant.

Flüge umbuchen? Ist deshalb der notwendige Wechsel der Unterkunft in einigen Tagen? Habe ich nicht vor einigen Tagen gesagt, dass ich bleibe, ausser die Wesen schicken mich zurück? (Eine Patientin mit Krebs haben die Wesen nach Hause geschickt nach einigen Tagen, überhaupt nicht, wie sie es geplant hatte, weil sie eigentlich bleiben wollte, solange wie notwendig und wenn es drei Monate dauerte….Aber bei ihr sagten sie, dass jedes längere Bleiben kontraproduktiv sei, weil für ihren jetzigen Aufenthalt alles gemacht wurde. Zwei Tage später reiste sie ab, völlig im Glück und im Segen.)

‚You may go home now’…Es kreist in meinem Kopf. Einerseits bin ich total glücklich, andererseits aber auch ziemlich im Stress. Also ich habe die Wahl. Eine gewisse Hektik ermächtigt sich meiner. Damit ich mit Sicherheit bereit wäre zu gehen, entschied ich, dass ich am nächsten Morgen die Fotos den Wesen präsentieren würde, die ich aus der Schweiz von verschiedenen Klienten und Familie mitgebracht hatte. Und dann war da ja noch die Massage am Montag, die ich geplant hatte.

In der Zwischenzeit hatte ich auch da erfahren, dass man sogar für einen Massagetermin die Erlaubnis der Wesenheiten erfragen müsse. Auch das machte mir Sinn, da ja besonders nach einer Operation eine gewisse Vorsicht am Platze war (wie ich in diesen wenigen Tage ja sehr stark zu spüren bekam). Und vielleicht war es auch deshalb, dass ich erst am Montag eine neue Unterkunft suchen müsse. Also alles im Zusammenhang mit meiner Entscheidung. Und die hatte Zeit über das Wochenende. Zuerst war mal wichtig, dass ich die Fotos bringe.

Am Morgen also wieder Reihe stehen mit den Fotos in der Hand. Ein Helfer steht bereit, um mir behilflich zu sein, damit ich ja kein Kräuter-Rezept mit dem Foto verwechsle. Eher erstaunt mich, dass ich sogar ein Foto meiner Kinder zeige, das ich eigentlich nur für mich für den Aufenthalt mitgenommen habe. Als die Reihe zu ihnen kommt, werde ich gefragt, welche der beiden. Als ich antworte, beide, es seien meine Kinder, treffen mich die Augen wieder mitten ins Herz mit einem tiefen Lächeln. Beide bekommen auch Kräuter verschrieben wie alle anderen ebenfalls. Niemand hat ein Operationskreuz auf dem Foto. Und so kehre ich mittags mit ganz vielen Kräutersäckchen zurück in die Unterkunft und mit der Antwort, dass ich auch den Massagetermin nicht absagen muss. Am Nachmittag, nach dem langen Meditieren im Current sitze ich im Garten und beschrifte jedes einzelne der Kräuterdöschen, damit sicherlich nichts verwechselt werden kann auf der Rückreise.

Ich möchte noch einmal zum Wasserfall und mache mich am Sonntag auf den Weg dorthin. Aber dieses Mal ist es ganz anders. Mitten auf dem Weg habe ich den Eindruck, dass ich es nicht schaffen werde, den ganzen Weg da hinunter. Mein Körper und mein Kreislauf streiken. Die Folgen der Operation machen sich bemerkbar. Aber man sieht doch überhaupt nichts!!!!! Die Ratschläge der Helfer sind Tatsache. Sich Sorge tragen – 40 Tage lang. Aber zurück kann ich auch nicht mehr. Es gibt nur noch ein Vorwärts. Langsam und mit einer Bluse als Sonnenschutz über den Kopf gezogen gehe ich langsam weiter. Ein Taxi überholt mich. Nie wäre es mir in den Sinn gekommen, ein Taxi den Weg hinunter zu nehmen. Ich kann doch laufen! Erleichtert komme ich unten bei der Kehrtwende an und bitte den Taxifahrer, auch auf mich zu warten, bevor er mit seinen Gästen wieder hochfahren würde.

Ich mache mich noch auf den restlichen Weg zum Wasserfall hinunter und bin froh, als ich unten beim kleinen Tor ankomme. Als drei Frauen vom Wasserfall zurückkommen, bitte ich auch sie, dass sie auf meine Rückkehr warten und mich mit dem Taxi mitnehmen.

Dann darf ich zu diesem Heiligen Ort vortreten und mich vom kalten Nass erlaben.

Tatsächlich warten alle auf mich und ich bin so froh, dass ich fahren kann. Hmmm…..Welch eine Schulung wieder für mich. Es stellt sich heraus, dass eine Frau ebenfalls eine Schweizerin ist. Einfach wieder einmal, wie klein ist doch die Welt…

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VII. You may go home now

‚You may go home now’. Die Entscheidung fällt. Ich bleibe bis zum ursprünglich geplanten Termin. Dies gibt mir die Gelegenheit, etwas in der Casa und im Current für das Ganze beizutragen, mich weiter zu erholen und etwas mir, ganz mir alleine, Gutes zu tun. Zudem ist das Organisieren des Umbuchens und die Kosten dafür beinahe so teuer, wie der restliche Aufenthalt. Und alles wäre eine grosse Hetze. Obwohl ich mit Sicherheit ein paar Tage mehr in der Schweiz zum Aufräumen des Schreibtisches auch gebrauchen könnte… Aber….es regnet in der Schweiz, unaufhörlich, und ist sooo kalt….

Montagmorgen: Der Termin beim Masseur, der ebenfalls mit den Wesen arbeitet, (oder sie mit ihm ??) und anschliessend soll ich mich auf das Finden einer neuen Unterkunft machen. Die neue Unterkunft ist bald gefunden, zwar noch im Bauen, aber es wird schon stimmen.

Am nächsten Morgen, packen und nachmittags umziehen in die neue Bleibe. Aber mir geht es gar nicht gut. Fieber stellt sich morgens ein, was ich sehr selten habe. Und es steigt kontinuierlich. Das sind klar die Folgen der Körperarbeit von gestern beim Masseur. Das war wirklich deftige Körperarbeit und in die tiefsten Schichten loslassen, atmen. Beruhigend, dass die Einwilligung der Wesen da war. Ich bin mir dessen völlig bewusst, dass dies eine Reaktion ist, aber angenehm ist es trotzdem nicht, vor allem nicht mit dem Umziehen.

Ich kann mich nur wieder ins Bett legen, aber da sind die Hämmer draussen, Baulärm, aber den höre ich nicht mal so sehr. Ich muss schlafen und ruhen. Kurze Zeit später wird die gute Nachricht überbracht, dass ich wieder zurück in die Pousada gehen kann, obwohl eigentlich alles ausgebucht war. Der Besitzer hat eine wundervolle Lösung gefunden für die restlichen Tage. Wieder eines dieser Geschenke!

Und dann erlebe ich wieder ein kleines Wunder an mir selber. Mit dem Einziehen, oder zurückgehen in die vorherige Unterkunft, hebt sich ein Schleier in Sekundenschnelle, von den Füssen hinauf über den Kopf, und das Fieber ist weg. Mein Kopf ist wieder klar. Das Fieber kommt nicht wieder und mir geht es wieder gut. So habe ich es bereits einmal erlebt mit einer Brustentzündung, damals mit Hilfe von Aura Soma.

Jetzt sind nur noch einige Tage. Aber nicht, dass es mir zu wohl geworden wäre! Die Herausforderungen auf der emotionalen Ebene sind enorm, mein Körper ist sich nach wie vor am Erholen. Interessanterweise schlafe ich nachts seit dem Bescheid ‚you may go home now’ völlig durch, traumlos. Die Arbeit der Wesen mit und an mir scheinen vorüber zu sein.

Am Wochenende hat mich eine wundervolle Frau aus Deutschland gefragt, ob ich je nachts fotografiere. Natürlich nicht, was wohl? Sie schlägt vor, dass ich einmal Fotos mache, es könnte sein, dass….

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VIII. Orbs und andere Phänomene

Nun mache ich mich also auf den Weg, um zu fotografieren. Es ist dunkel und ich fotografiere in eine Nebenstrasse. Nach dem dritten, vierten Bild wird es mir unheimlich, da ich nicht so recht verstehe, was sich da nach dem Knipsen Rotes und Lichtes zeigt. Ich entscheide mich, wieder zurück in die Unterkunft zu gehen. Verstand: Ich bin doch völlig alleine hier, in Brasilien, in der dunklen Gasse…..Auf dem Weg zurück begegne ich drei Frauen aus der Unterkunft, mit denen ich mich oft unterhalte. Darf ich euch begleiten? Und wir plaudern und haben es lustig, weil eine der Frauen ebenfalls Fotos machen möchte. Welcher Zu-fall…

Und jetzt zeigen sie sich: Orbs und andere Phänomene. Nicht nur Bilder mit zwei oder drei dieser Wesenheiten hinter dem Schleier, oder Hologrammen, nein, Dutzende zeigen sich auf den Fotos. Ich habe für die restlichen Tage und Abende ein neues Hobby entdeckt, das mich fasziniert, mit Freude, Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt. Bald spricht es sich herum, dass ich solche Fotos machen darf, offensichtlich zeigen sie sich nicht bei jedem auf der Bildfläche. Es ist schlichtweg ergreifend für mich.

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IX. Die Geschenke

Jetzt sind noch die restlichen drei Casa Tage vor mir. Nach dem Erlebnis mit der Massage und dem Fieber, stehe ich nochmals in die Reihe, um eventuell eine zusätzliche Unterstützung oder mehr Klarheit durch die Wesen zu erhalten. Das Rezept durch Joao: 2 Kristallbäder und 2 Flaschen gesegnetes Wasser….Bin ich glücklich: Zwei Kristallbäder. Ich kann sofort den Termin bekommen und lasse mich von diesen Energien verwöhnen. Wie angeraten, habe ich auch während der ganzen Zeit nur vom Wasser aus der Casa getrunken, das täglich von den Wesen gesegnet wird und trinke also gerne zwei grosse Flaschen, um die Restanzen aus dem Körper zu spülen.

Öfters habe ich gesehen, wie Menschen Blumen oder kleine Gaben als ‚Dankeschön’ den Wesen überbringen. Plötzlich kommt mir auch dieser Gedanke, dass ich gerne ein kleines Geschenk geben würde vor meiner Abreise. Bald ist auch klar, was es sein sollte und dass ich es am Donnerstag Nachmittag übergeben würde. Es ist so alles für mich offen gelegt worden, Fragen habe ich keine bestimmten mehr, also würde es für mich wirklich nur das Übergeben der kleinen Gabe sein. Wenn die Wesen etwas sagen wollten, würde das schon geschehen so etwa in der Form ‚What does Spirit want me to know’. Wenn es wichtig wäre, kommt es schon.

Also stehe ich am Nachmittag nochmals in der Reihe, und Joao sitzt mit einem Bund Rosen in seinem Schoss vor mir. Welch ein Geschenk erfolgt nun: ICH bekomme eine Rose geschenkt von den Wesen! Welch eine Antwort von Spirit!

Viele glückliche Menschen treffe ich im Laufe dieses Nachmittags auf den Gässchen an, viele tragen eine Rose. So schön.

Morgen ist der letzte Tag in der Casa, Freitag 26. August. Es ist wirklich keine Frage für mich mehr offen und es ist ein Geschenk für mich, nochmals in den Current zu sitzen. Doch an diesem Morgen ist die Vorbereitung durch die Leiterin völlig anders wie gewohnt. Es werden tiefe Chakra-Meditationen mit den Menschen gemacht, in verschiedenen Sprachen. Dann wird betont, dass sich diejenigen aus dem Raum entfernen sollten, die sich nicht absolut wohl fühlten und auch diejenigen aus dem Raum gehen sollten, deren Fäden von einer Operation noch nicht gezogen wären. Eigenartig. Üblicherweise ist der Current ein Ort der Heilung, gerade auch nach Operationen. Einige verlassen den Raum. Wieder werden weitere Gebete gesprochen und ganz plötzlich verändert sich die gesamte Energie, wird sehr intensiv und verschiedenste Laute werden aus dem Nebenraum hörbar, wo Joao ist. Unsere Leiterin erklärt, Dom Inacio habe sich inkorporiert. Deshalb diese intensive Vorbereitung.

Lange und intensiv ist die Stimme von Joao hörbar. Die Worte verstehe ich nicht, es wird Portugiesisch gesprochen, aber die Energie der Worte ist unmissverständlich sehr intensiv. Dann tritt wieder Stille ein und die Leiterin spricht weitere Gebete. Jedem von uns wird eine Flasche speziell gesegnetes Wasser von Dom Inacio* auf die Knie gelegt. Ein Wechsel in der Energie und der Inkorporation findet wieder statt. Und jetzt öffnet sich die Türe, um die vielen Menschen vorzulassen, die vor Joao treten möchten. Die Stunden vergehen schnell und bald sind die letzten Suchenden vorüber.

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X. Noch einmal Wasserfall als Feier

Nun werden wir aufgefordert, für eine Mitteilung noch einen Moment zu bleiben, vor dem Gehen. Tanja, die Leiterin, ist sichtlich berührt. Dies ist ein aussergewöhnlicher Tag und ein Tag des Festes. Die Bitte wird ausgesprochen, dass diejenigen, die zu Fuss zum Wasserfall und wieder hinauf gehen könnten, sich zu einem Zeremoniell beim Wasserfall treffen sollten um Joao zu helfen. Die Inkorporation von Dom Inacio ist für Joao beschwerlich und physisch eine grosse Anstrengung, da Dom Inacio’s Schwingungen extrem hoch sind und er in der Zwischenzeit nicht mehr oft inkorporiert. Und ausgerechnet an meinem letzten Tag darf ich Teil davon sein.

Natürlich mute ich mir jetzt zu, den Weg hinunter zu gehen! Welch eine Ehre! Viele weiss gekleidete Menschen treffen sich und es ist tatsächlich eine Prozession, die sich da die schmale Strasse hinunter bewegt. Wie oft bei solchen Anlässen, bin ich für mich und gehe mein eigenes Tempo, werde überholt von vielen. Als ich gerade unten bei der Autowende ankomme, sehe ich, dass die vielen Menschen sich erst jetzt auf das letzte Stück Weg hinunter zum Wasserfall machen und siehe da, plötzlich bin ich unter den ersten, die den schmalen Weg hinunter gehen und befinde mich plötzlich ganz im Zentrum beim Wasserfall und darf der Zeremonie für Joao ganz nahe sein.

Bald ist die Rückkehr und jedes geht wieder im eigenen Tempo. Wieder ereignet sich eines dieser Dinge, die mir während meinem Aufenthalt so oft geschehen sind: Ein hingeworfener Gedanke – und im nächsten Moment manifest.

Es ist mir sehr bewusst, dass die Aufforderung, weder etwas zum Wasserfall mitzubringen noch vom Wasserfall mitzunehmen, sehr ernst gemeint ist. Das kenne ich aus Kauai.

Aber einfach dieser Gedanke, wie schön es jetzt wäre, einfach vielleicht von dieser befahrenen Naturstrasse eventuell einen Stein mitzunehmen… Der Gedanke gedacht und im nächsten Moment glitzert etwas vor mir auf dem Boden und ich bücke mich. Es ist ein kleiner, herzförmiger Stein. Neben mir geht jemand aus der Casa und ich zeige ihm den Stein, ob es wohl erlaubt sei? Er zuckt die Schultern, spricht kein Englisch. Ja, ich verstehe, ich werde heute Nachmittag beim Verabschieden die Wesen um Erlaubnis fragen. Ich weiss ja sehr wohl, wie Pélé, die Göttin Hawaiis reagiert, wenn Lavasteine einfach mitgenommen werden….

Glücklich und ohne irgendeine Beschwerde gelange ich auch wieder oben an, nehme ein Taxi zurück zur Pousada, damit ich noch etwas zu Mittag essen kann und trotzdem wieder pünktlich zurück in der Casa sein kann, um dann den letzten Nachmittag nochmals im Current zu sitzen. Alles passt auf die Minute, einmal mehr. Ich bin einfach tief erfüllt.

Auch der Nachmittag beginnt speziell. Auf Wunsch König Salomons**, einer Wesenheit, die sehr präsent ist in der Casa, wird das Vaterunser in Hebräisch gesprochen. Welch eine Kraft, welch ein Ausdruck! Ähnlich im Ausdruck und der Energie wie in Aramäisch, das mich vor einigen Jahren ebenso berührt hat. Heute Nachmittag gilt es auch für mich, als die Meditierenden, die letztmals hier sind und sich von den Wesen verabschieden möchten, jetzt nochmals vor Joao treten dürfen. Noch einmal ein kurzer Moment des Gegenüberstehens und hier zeige ich den kleinen Stein von der Strasse und natürlich bekomme ich die Erlaubnis, ihn mitzunehmen.

Damit endet der direkte Kontakt in der Casa de Dom Inacio, der direkte Kontakt mit den Wesen.

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XI. Rückkehr

Aber die Reise geht weiter, die Wesen sind spürbar und greifbar nahe. Nicht nur auf der Heimreise mit dem Kristallbett, das völlig problemlos mit in die Schweiz reist, als zusätzliches Gepäckstück, aber irgendwie unsichtbar.

Diese Reise war und ist bis jetzt eine der eindrücklichsten Begegnungen und Erfahrungen mit Nachwirkungen. Obwohl ich mich Einiges an Energien gewohnt bin, ist es bei John of God völlig anders. Die Erfahrung zu machen, wie ein Mensch tatsächlich Materie sichtbar verändert, Tausenden von todkranken Menschen eine Hoffnung und Hilfe ist, und viele unheilbar Kranker tatsächlich geheilt werden. Viele Menschen habe ich getroffen, viele Geschichten gehört, an vielen Erfahrungen teilgenommen und Anteil genommen.

Ich habe noch nie so viele schwerst kranke Menschen gesehen, medizinisch unheilbar Kranke – und soooo viele leuchtende, glänzende Augen. Augen voller Hoffnung, Augen des Erkennens, Augen der Annahme und Hingabe, Augen mit der Göttlichen Liebe erfüllt. Ob nun in einem physisch kranken Körper oder nicht. Die Seele weiss immer mehr und leuchtet – durch alle Materie hindurch - zeitlos.


*Dom Inacio de Loyola gründete den Jesuitenorden und die Casa wurde nach ihm benannt.

**König Salomon ist eine Wesenheit, die sehr stark mit der Casa und der Arbeit mit John of God verbunden ist. Der Davidsstern mit umgebenden Kreis ist im Garten der Casa angelegt. Gross war meine Verblüffung und mein Erstaunen darüber, weil diese Zeichen mit dem allgegenwärtigen Dreieck (Trinität) in der Casa genau meinem Symbol entsprechen, das ich seit vielen Jahren als mein Zeichen für meine Arbeit benütze und vor einem Jahr wieder auf meinen Broschüren und Visitenkarte reaktiviert habe…)

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Erfahrungen mit dem Kristallbett

Sieben Laserkristalle werden gleichzeitig mit Licht und Farbe auf die Chakras geleitet, während Musik aus der Casa gespielt wird und Sie angekleidet und bequem auf einem Massagetisch unter den Kristallen liegen.

Für jeden ist genau das Richtige bereit, das zur Heilung / Balancierung dessen beiträgt, was aktuell ist, sei es physisch, emotional, mental und/oder spirituell. Die Wesen aus der Casa, die Engel und Begleiter von der anderen Seite des Schleiers sind präsent.

Es wird angeraten, eine ungerade Anzahl Sitzungen zu besuchen (1,3,5...) Nach drei Sitzungen würde ich empfehlen, mit Muskeltest das weitere Vorgehen zu klären. In der Regel sind halbstündige Bäder angeraten. Es können jedoch auch kürzere oder längere angezeigt sein.

Ausgleich: Fr. 80.-- pro halbe Stunde

mit Beratung: Fr. 120.-- pro Stunde

In der Zwischenzeit sind bereits viele Menschen unter dem Kristallbett gelegen, haben Kristallbäder erhalten. Die Wirkungen sind unterschiedlich, bei allen jedoch sichtbare Veränderungen. Einige erinnern sich an diese Kristallbäder aus alten Zeiten (Lemuria, Atlantis), andere nehmen einfach eine Ruhe und Ausgeglichenheit wahr, andere machen ausgedehnte Reisen.

Eine junge Frau hat zwei ‚Typen’ am Fussende wahrgenommen, eher aus moderner Zeit, also keine Beschreibung von Dom Inacio. Als sie ein paar Tage später ein Bild von Joao zu Gesicht bekam, telefonierte sie und fragte, ob der Mann auf dem Bild jetzt etwas älter sei und etwas ‚runder’. Als ich bejahte, kam es aus ihr heraus: Das war einer der Männer am Fussende des Bettes bei meiner Sitzung….

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Erfahrungsbericht Kristallbett

Maxim, mein achtjähriger Sohn hat seit er in die Schule gekommen ist, erhebliche Mühe dem Druck und den Forderungen seitens der Schule gerecht zu werden.

Das äusserte sich vor allem in massivem Widerstand gegenüber den Hausaufgaben, einer äusserst schlechten Arbeitshaltung und sein Schriftbild war nahezu unleserlich. Ende der ersten Klasse teilte uns seine Lehrerin mit, dass es für ihn schwierig werden würde -wegen diesen Umständen- mit dem Tempo mitzuhalten.

Seine grossen Stärken, Sozialkompetenz, fairer Umgang mit seinen Mitschülern und Streitschlichter, werden ihm leider keine Noten im Zeugnis einbringen.

Was tun? Maxim sagte mir immer wieder, er gehe gerne in die Schule und er wisse auch nicht, wieso er mit all dem nicht zurecht komme. Und eigentlich wolle er das alles gar nicht so haben. Durch Gespräche mit ihm wurde mir bewusst, dass mit den bekannten alternativen Heilmethoden nicht das auszurichten ist, was das Kind benötigt. Das die Thematik sehr viel tiefer liegt, als ich angenommen hatte. Zudem verweigerte Maxim jeden Besuch bei einem Therapeuten.

Als TiaRa mir erzählte, dass sie ein Kristallbett von Brasilien mitgebracht habe, das sie kennen lernte bei ihrem Aufenthalt in der Casa von Joao de Deus, wusste ich intuitiv, dass das etwas für Maxim sein könnte. Ich sprach ihn darauf an und er war sofort Feuer und Flamme und malte sich in bunter Phantasie dieses Kristallbett aus. Das sah dann halt etwas anders aus, als er sich dies vorgestellt hatte.

Trotzdem blieb er tapfer 20 Minuten in den Strahlen der Kristalle liegen. Ich durfte beobachten, wie seine Chakren und die Kristalle Kontakt zueinander aufnahmen und tatsächlich ein Energieaustausch stattfindet. Ich danke Gott für diese Erfahrung.

Nach ungefähr zwei Wochen setzte eine Umkehrung im gesamten Verhalten von Maxim ein. Sein Schriftbild wurde lesbar, seine Noten verbesserten sich überdurchschnittlich und es fand eine langsame Akzeptanz gegenüber dem System statt in dem er sich aufhält und das ihn auch noch eine Weile begleiten wird.

Als ich ihn einmal darauf ansprach, was denn mit ihm los sei, dass er so gute Noten schreibe und er mit Freude seine Aufgaben erledige, meinte er: weißt du, ich habe mich entschieden voll und ganz den Anforderungen eines Zweitklässlers zu entsprechen und dass in seinem Herzen darüber abgestimmt worden sei, ob er all das und noch viel mehr machen dürfe. Diese Abstimmung ist knapp aber positiv für ihn verlaufen und er darf sich nun entwickeln. Wow... ich war überwältigt, stolz und voller Freude.

 Das ist jetzt ca. 2 Monate her, seit der Begegnung mit dem Kristallbett. Maxim entwickelt sich enorm, schulisch wie auch in seinem Wesen. Ich bin immer wieder erstaunt und tief berührt, wenn ich ihn betrachte, ihm zuhöre und sehe, dass er stetig tiefer in sein Potential wächst.

 Danke, dass wieder alte Instrumente von Lemuria und Atlantis zu uns kommen und uns zu unserem höchsten Wohl begleiten in unser Gottes-Kinder-Dasein.

Bettina E. 30. Oktober 2005


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