| Inhalt: | |
| Erster Reisebericht August 2005 | Reisebericht Mai / Juni 06 |
| Reisebericht Reise Februar 2008 | Reisebericht August 2008 |
| Reisebericht Reise Mai / Juni 2009 | |
***** |
|
|
Erster Reisebericht von der Reise nach Abadiania August 2005
I. VorgeschichteVor rund zwei Jahren habe ich bei einem Besuch in meiner ‚anderen Heimat’ Kauai erstmals von John of God von einer Freundin gehört. Aber sofort habe ich alles Gehörte wieder vergessen. Im Herbst 2004 wurde mir ein Ansichtsexemplar einer Zeitschrift zugestellt und dort sah ich einen Artikel über John of God, über seinen Besuch in Deutschland. Aber nicht einmal Zeit fürs Durchlesen fand ich. Dann durfte ich anfangs 2005 eine Freundin in der Vorbereitung für ihre Pilgerreise begleiten, die sie während einigen Monaten an verschiedene Orte in der Ferne führen sollten. Erstaunt erlebten wir beide, dass ihre Reise in Brasilien, an einem kleinen Ort namens Abadiania, bei John of God seinen Anfang nehmen sollte. Ja, das fühlte sich stimmig an – für sie, aber noch immer hatte das Ganze nichts mit mir zu tun bis… ich im Frühjahr durch eigenartige Umstände auf eine Präsentation über ein Medium aufmerksam gemacht wurde, eine Präsentation über den Spirituellen Heiler Joao de Deus. Und diese Präsentation wurde von einer alten Bekannte gegeben, die ich ebenfalls aus meiner Zeit aus Kauai kannte, Béatrice Wiesli. Interessanterweise hatte ich an jenem Freitagabend keine anderen Pläne, eher selten, da doch mein eigener Terminkalender ziemlich dicht ist. An jenem Morgen beim Erwachen höre ich: ‚Und dorthin wirst du gehen’. Naja...Abends ist die Präsentation und es schüttelt mich schon etwas, da die Bilder von ziemlich blutigen Operationen zu sehen sind, die Joao an Menschen mit Küchenmessern durchführt. Aber die Bilder sind eindrücklich, vor allem auch die Menschen, die Energie, die durch alles hindurch fliesst. Eine intensive Zeit der Synchronizitäten folgt und Ende Juni ist es tatsächlich klar geworden, dass ich nach Brasilien zu John of God fahren werde im August. Die vorgängige Organisation im August mit Terminen zeigt mir einmal mehr, wie das Universum arbeitet und Fäden zieht, auch wenn es manchmal sich anders heraus stellt, als ‚wir’ meinen. Zurück zum InhaltsverzeichnisII. Ankommen und erste BegegnungDie Ankunft in Abadiania ist am 3. August 2005, auch in einem energetischen Zeitfenster im August, das offensichtlich sehr wichtig und intensiv global gesehen ist. Es ist Mittwoch und ein Tag, an dem Joao heilt und viele weiss gekleidete Menschen gehen in dieselbe Richtung oder fahren/werden in Rollstühlen gefahren. Mit noch etwas ungewissen Gefühlen taste ich mich an die Umgebung an und nehme mir auch noch den Donnerstag zum Akklimatisieren und Ankommen. Am Abend ist mir klar, dass ich am Freitag in die Casa gehen werde, um Joao gegenüber zu treten, oder den Wesen, die durch Joao arbeiten. Freitag morgen, 5. August 2005. Es ist eigentlich Winter hier, 30 Grad warm, abends kühl. Die Umgebung dürstet, da kein Regen fällt, nur die gut gewässerten Gärten in den Pousadas, den Unterkünften, zeigen ein sattes Grün. Es überrascht mich, dass die Vegetation mit vielen Pflanzen derjenigen auf Kauai ähnlich ist, einfach etwas kleiner und weniger üppig, aber sooo bekannt. Meine Unterkunft ist etwas weiter weg von der Casa, dem Heiligen Ort der Heilung durch Joao. Gerne gehe ich jedoch die Distanz zu Fuss, es sind ja sowieso nur 10/15 Minuten, und die tun mir sehr gut, nach dem vielen Sitzen und der wenigen Bewegung, die ich mir gönne. Viele haben sich bereits versammelt im grossen offenen Raum der Casa. Man kann Fragen stellen und ich stelle mich in die Schlange zum Übersetzen für drei Fragen. Eigentlich habe ich mir natürlich wieder keinerlei Gedanken gemacht, warum ich überhaupt hier bin und was ich fragen könnte. Einmal mehr habe ich mich einfach mit dem Allernötigsten informiert und weiss, dass alles genau richtig auf mich zukommen wird und ich zum richtigen Zeitpunkt schon das Richtige wissen werde. Und die Fragen fliessen mir dann einfach zu, eine davon ist die Frage, ob ich den Wasserfall besuchen dürfe. Ich habe davon gehört, dass es einen sehr speziellen Wasserfall gibt, dass man jedoch die Wesen um Erlaubnis bitten muss, um dorthin zu gehen. Auch von den Kristallbädern habe ich gehört. Keine Ahnung, was das ist, aber nachdem ich ja seit Jahren eine Affinität zu Kristallen habe und auch während langer Zeit sehr intensiv mit Kristallen auch mit Klienten gearbeitet habe, ist es für mich keine Frage, dass ich gerne die erlaubten drei Kristallbäder auch buche und benutze. Die Termine sind bereits gesetzt. Also warte ich nun mit meinem Zettelchen der übersetzten Fragen bis meine Reihe für einen ersten Besuch vor den Wesen aufgerufen wird. Lange dauert es und ich bin immer wieder gespannt, ob ich ja nicht den Aufruf überhöre. Da stehe ich nun, mein Herz klopft bis zum Hals und die Türe zu einem Vorraum wird geöffnet. Da ich mich ja nicht vorbereitet habe, wird das Kommende wirklich zur unerwarteten Überraschung. Mit dem Hineintreten in diesen ersten Raum kommt mir eine Riesenwelle von tiefster Liebesenergie entgegen. Da sitzen viele, viele Menschen in Weiss, mit geschlossenen Augen in der Meditation. Und mit diesem Eintreten in diese Liebesenergie, in dieses Kissen der Liebe, überrollen mich die Emotionen. Tränen rinnen, Schluchzen. Es schüttelt mich. Puhhh. Langsam bewegt sich die Reihe vorwärts in einen zweiten Raum, wo Joao die Menschen begrüsst. Auch hier sitzen ganz, ganz viele Menschen in Weiss in tiefer Meditation und geschlossenen Augen. Dann ist es soweit. Vortreten, eine Hand nimmt meine Hand, einen Moment Versinken in tiefst blaue riesige Augen und helfende Hände führen mich weg und weiter….Es wird mir ein Rezept für Kräuter in die Hand gedrückt und die Antwort übergeben, dass ich den Wasserfall besuchen darf, ohne Einschränkungen. Diese Augen - eine Erinnerung an ein Bild im Hindu-Tempel auf Kauai, wo ein Bild mit einem Wesen mit Riesenaugen aus blauem Licht auf die meditierenden Menschen blickt, die mit dem Earthkeeper, dem riesigen Kristall im Tempel in Kontakt treten. Ich verhalte mich dem Protokoll entsprechend, wieder warten in einer Schlange für die Heilige Suppe, dann zurück in die Pousada für die Mittagspause, nachdem ich das Rezept mit Kräutern eingelöst habe. Der Nachmittag ist für mich das Verweilen im ersten Meditationsraum, oder Current – der Strömung. Ja, hier möchte ich sitzen, möchte meinen Anteil beitragen, damit diejenigen, die hier eintreten möglichst dieselbe Energie fühlen können, die ich am Morgen gespürt habe. Austauschen – Empfangen und nun Geben und dadurch wieder Empfangen. Ein Sitz ruft mich, erste Reihe gerade vor einem Bild mit einem Meister mit Turban. Dieser Raum dient vor allem dabei, erstens Joao zu unterstützen, damit er möglichst einfach die Wesen inkorporieren kann und zweitens zur energetischen Reinigung derjenigen, die in diese Heiligen Räume eintreten. Ich bin berührt über die Gebete, ja, Vaterunser und Ave Maria (wie lange ist das wohl her) und dann folgen Die Grosse Invokation und Gebete von Franz von Assissi und ganz viele mehr, um die Meditierenden darin zu unterstützen, die Stunden mit geschlossenen Augen auszuharren, die Durchtretenden energetisch zu begleiten und geduldig und achtsam zu bleiben, egal wie viele mehr die Hilfe von Joao und den Wesen beanspruchen möchten. Der erste Tag ist vorüber und ich bin einfach glücklich und tief beseelt. Pause bis nächsten Mittwoch. Die Tage vergehen schnell. Die Nächte auch. Ich bin absolut erstaunt, wie intensiv ich träume und mich an die Träume auch erinnere, was mir üblicherweise sehr sehr selten geschieht. Die gesamte Vergangenheit scheint sich noch einmal zu zeigen. Sehr eigenartig. Wie viel habe ich doch schon an diesen verschiedensten Themen gearbeitet. Und jetzt kommen sie nochmals? Ok, einfach noch eine tiefere Schicht, um sie dann zu verabschieden? Oder mindestens aus der Entfernung ohne die damit verbundenen Emotionen zu betrachten... Zurück zum InhaltsverzeichnisIII. WasserfallAm Samstag habe ich das erste Kristallbad und anschliessend mein erster Besuch am Wasserfall. Grosse Tafeln weisen nochmals in verschiedenen Sprachen darauf hin, dass der Wasserfall nur mit der Erlaubnis der Wesen besucht werden darf. Es führt eine kleine Naturstrasse irgendwo um Windungen von kleinen Hügeln und ich habe keine Ahnung, wie lange zu gehen ist und wo er sich genau befindet. Der Weg ist ein Initiationsweg für mich, wofür auch immer und ich freue mich auf die Begegnung mit dem Wasserfall. Der Weg führt mich weiter bis zu einem grösseren Platz, wo üblicherweise die Autos wenden, mit denen man hier herunter fahren kann. Dann folgt ein schmales, ziemlich steiles Stück, das wirklich nur zu Fuss zu begehen ist. Am Ende sitzen zwei Männer vor einem kleinen geschlossenen Gartentor und unterhalten sich in Englisch. Mit viel Plausch stellen wir fest, dass der eine der Männer auch aus der Schweiz ist und ein paar Kilometer weit entfernt von mir wohnt. Der Kosmische Scherz…. Er stellt sich auch zur Verfügung am Gartentor zu wachen, wenn ich unten am Wasserfall bin, damit ich dort ungestört weilen kann. Der Ort ist Heilig. Das Wasser kalt und erfrischend, die Energie klar. Welch ein Ort inmitten von eher trockener Umgebung. Belebt und glücklich mache ich mich zusammen mit dem Schweizer wieder auf den Rückmarsch unter glühender Sonne. In der Zwischenzeit sind neue Menschen in der Pousada, der Unterkunft eingetroffen. Es wird sehr lebendig, eine Gruppe Amerikaner unter der Führung von Diana und Bob, die mich an ihren Gruppeninformationen und anderen Anlässen mit teilhaben lassen. Bob hatte vor Jahren eine Heilung vor unabwendbarer Erblindung erfahren und führt seither mit seiner Partnerin Gruppen hierher. Er ist wirklich sehr bewandert und ich kann viel Nützliches und WunderVolles von ihnen erfahren. Auch eine DVD darf ich mitnehmen, um sie hier in der Schweiz zu zeigen. Zurück zum InhaltsverzeichnisIV. Kristallbad und ÜberraschungDer Mittwoch nähert sich, der zweite Tag meiner Teilnahme in der Casa. Ich habe einen letzten Termin unter dem Kristallbett gebucht für Mittwoch nach der Session. Am Morgen sitze ich wieder im Current und plane, am Nachmittag vor die Wesen zu treten mit der Frage, ob und wenn ja wie oft ich Kristallbäder noch benutzen dürfe. Da klare Instruktionen bestehen, nach drei Bädern die Wesen um Erlaubnis zu bitten, halte ich mich auch daran. Also stehe ich wieder in der Reihe mit vielen, vielen anderen. Wieder, wie das erste Mal, klopft mein Herz bis zum Hals, als ich durch die meditierenden Menschen in Richtung zu Joao gehe. Und dann stehe ich vor ihm – oder den Wesen. Ein Blick, zwei Worte: Operation tomorrow. Ich bin schockiert, völlig durcheinander, als ich durch Helfer weiter geleitet werde. Operation. Morgen. Und morgen ist der Hochzeitstag mit Robert. Also doch die Ahnung, dass etwas Spezielles an diesem Tag geschehen würde...Operation. Weshalb, wofür... Ich sehe nur strahlende Gesichter und leuchtende Augen, als ich immer noch völlig durcheinander, Bekannten davon erzähle. ‚Toll, wundervoll, ‚ich bekomme nie eine Operation, obwohl ich doch so gerne eine hätte’, freue dich…..’ sind Kommentare. Und ich fühle mich überhaupt nicht toll, oder wundervoll… Also DAS ist nun wirklich nicht die Antwort auf meine Frage…..oder etwa doch? Aber ich bin so froh, dass ich jetzt nochmals auf das Kristallbett liegen kann, meinem dritten Termin. Das bringt meinen inneren Tumult etwas in Balance. (eigenartige Zu-fälle) Am nächsten Morgen bin ich innerlich ruhig und auch neugierig. Einfach ganz klar: Liebe Beine, bleibt sitzen. Ich möchte keine sichtbare Operation. Wie oft habe ich mich völlig anders verhalten, als mein Verstand eigentlich sich vornahm, also bitte, liebe Beine, dieses Mal einfach nicht gehen und sich für eine sichtbare Operation melden... Wie üblich ist die erste Reihe, die aufgerufen wird, diejenige für Operationen. Viele stehen an, zwei Mütter mit Kleinkindern in ihren Buggies, Menschen im Rollstuhl und viele wie ich, die äusserlich keine sichtbaren Zeichen tragen. Wir werden in den hintersten Raum geführt, setzen uns dort auf die uns zugewiesenen Plätze (für mich genau der gleiche, wie am Abend vorher) und werden gebeten, die Augen zu schliessen. Wir bekommen Anweisungen, Gebete werden gesprochen, dann kommt Joao in den Raum und spricht mit seiner starken, sonoren Stimme in Portugiesisch. Dann werden wir aufgefordert, die Augen zu öffnen und hinaus zu gehen für Informationen. Waren es fünf Minuten oder zehn Minuten, länger? Keine Ahnung. Aber mit Sicherheit nehme ich die Veränderung wahr, die stattgefunden hat. Nichts ist mehr so wie es war. Seeehr langsam sind die Schritte, eigenartig das Gefühl. Wir werden instruiert, wie der Ablauf der nächsten Tage sein wird und vor allem, dass wir die nächsten 24 Stunden wirklich Bettruhe einhalten und jetzt mit dem Taxi in die Unterkunft zurück fahren. Und genauso ist es. Ich bleibe 24 Stunden im Bett. Während dieser Zeit werde ich gut umsorgt, Heilige Suppe wird mir mittags von der Casa mitgebracht, Mittag- und Nachtessen ins Zimmer gebracht. Eigenartige Träume sind sehr präsent, schon wieder. Gegen Mittag bin ich wieder da und plane, am Nachmittag in den Current zu sitzen. Wieder wartet auch dort der genau gleiche Sitz vor dem Meister im Turban auf mich und es wird sehr intensiv. Lange Schlangen warten darauf, vor Joao zu treten. Es sind schnell 4 ½ Stunden vergangen. Zurück zum InhaltsverzeichnisV. KristallbettDie folgenden Tage sind ausserhalb der Casa-Stunden. An einem Morgen erwache ich mit dem Gedanken: Danke für die Wunder, die ich heute erfahren darf. Einige Stunden später begegne ich einer Frau in der Unterkunft, die mit mir ein Gespräch beginnt. Sie ist das dritte Mal hier und erzählt ihre Geschichte, eine Geschichte der Heilung. Ich bin sehr berührt. Wie noch so oft in den kommenden Tagen. Kurz darauf kommt die Amerikanerin aus Long Island zurück von einem Spaziergang. Sie hat mir gerade davon erzählt, dass sie ein Kristallbett nach New York mitnimmt. Sie habe die Erlaubnis dafür von den Wesen erhalten!! Ein Kristallbett kaufen???? Bestens gelaunt kommt sie jetzt vom Einkaufen zurück und tänzelt die Strasse entlang. Macht Sprüche über ‚Wizard of Oz’ und ich gebe zurück, dass ich eine CD hier habe mit dem Song ‚Over the Rainbow’ aus dem Zauberer von Oz (erinnerst du dich an das Channeling von Tobias?) gesungen von IZ, dem Hawaiianer. Natürlich, das wäre genau das Richtige. Es ist niemand im Garten der Pousada, also können wir die CD genüsslich im Garten hören. Gerade machen wir es uns sehr bequem, kuscheln uns in die Stühle und ich finde den Song zum Abspielen. Da öffnet sich die Türe zum Garten und eine Frau tritt ein. Am Morgen beim Morgenessen ist sie mir aufgefallen. Sie trug einen Pareo und eine Blume im Haar – so ganz hawaiianisch, obwohl sie überhaupt nicht wie eine Hawaiianerin aussieht mit ihrer weissen Haut, blauen Augen und langem blonden Haar. Sie kommt auf uns zu und sagt: ‚Dies war mein Cousin.’ Logisch beginnt eine tolle Unterhaltung und plötzlich bekomme ich eine Eingebung und bitte sie, ob ich mit ihr ein Zeremoniell machen dürfe. Hier, an diesem Ort in Brasilien, kann ich eine Hawaiianerin um Vergebung für eine Rolle bitten, die ich in einem vergangenen Leben gespielt habe. Obwohl ich so lange auf Kauai gelebt habe, war dies niemals ein Thema. Es wollte warten…Und diese Hawaiianerin tanzt für mich einen Hula im Garten der Pousada zum Singen ihres Cousins, einem meiner Lieblingssänger von Hawaii. Sie tanzt diesen Tanz der Götter und Göttinnen, den Tanz der Ho’oponopono, der Vergebung. Welch ein Tag der Wunder! DAS sind die Geschenke, die ich erhalten darf, weil auf der emotionalen Ebene diese Tage doch sehr anspruchsvoll sind und eine grosse Herausforderung. Immer, wenn ich einen neuen Schub von Hinterfragen meiner Situation habe, dann erhalte ich diese Geschenke durch Menschen, die es mir sehr erleichtern und wirklich die grosse Dankbarkeit und die Gewissheit in mir erzeugen ‚you are never alone’, weder auf der menschlichen noch auf der spirituellen Ebene. Die Gespräche mit Rebecca, der Amerikanerin aus Long Island, die ein Kristallbett nach Hause nimmt, lassen mich nicht los. Für sie ist es sonnenklar, dass ich eines mit in die Schweiz nehmen werde und die Wesen um Erlaubnis bitten sollte. Es ist nicht nur der Preis des Kristallbettes, der mich hindert, weil ich diesen Betrag gar nicht habe, sondern ganz andere Themen der ‚Wertigkeit’. War das schlussendlich die Antwort auf meine Frage an die Wesen betreffend Kristallbädern und ihre Antwort mit einer Operation? Damit ich überhaupt davon erfahre, dass man diese Kristallbetten auch kaufen konnte? Und war deshalb die Vorbereitung mit Telefonaten in die Schweiz mit meinem Bruder? Schon sehr eigenartige Synchronizitäten. Schlussendlich bin ich soweit. Es kann höchstens ein ‚Nein’ geben. Ich werde mit dieser Frage vor die Wesen treten. Aber vorher möchte ich am Mittwochmorgen nochmals in den Current, in den Meditationsraum sitzen und dort unterstützen und auch empfangen. Am Nachmittag stehe ich wieder in der Reihe mit meiner mutigen Frage. Und unglaublich: Es gibt eine klare Antwort: Yes, you may take a crystal bed home. Ich darf eines mit in die Schweiz nehmen!!!! Alles andere wird sich ergeben. In welcher Form auch immer. Dafür wird gesorgt werden. Dies ist mein siebter Tag nach der Operation. In der Nacht zum achten Tag werden von den Spirits die Fäden gezogen und es gibt ein entsprechendes Protokoll zu befolgen. Nach wie vor sind meine Nächte voll bespickt mit Träumen, teils sind es Szenen aus meinem Leben, teils sind es jetzt Mitteilungen. Aber doch sehr aktiv, wie ich es mir überhaupt nicht gewohnt bin. In dieser Nacht bitte ich einfach um sanftes Fäden ziehen. Und ich schlafe extrem ruhig und tief. Zurück zum InhaltsverzeichnisVI. RevisionAm nächsten Morgen ist Revision vor den Wesen, eine Art ‚Nachkontrolle’. Langes Warten, bis alle anderen vor Joao treten durften, bis diese Reihe dran ist. In der Regel ist dies nur ein kurzes Vorübergehen. Aber natürlich wieder mit Herzklopfen, als ich da vor Joao, oder den inkorporierten Wesen, stehe. Wieder dieser Blick, der durch alles, aber wirklich alles hindurch geht, und die Worte: ‚You may go home now’. ‚Du kannst jetzt nach Hause gehen’ – Was bedeutet das? Was bedeutet das für mich? Eigentlich habe ich doch noch eine Woche länger geplant. Flüge umbuchen? Ist deshalb der notwendige Wechsel der Unterkunft in einigen Tagen? Habe ich nicht vor einigen Tagen gesagt, dass ich bleibe, ausser die Wesen schicken mich zurück? (Eine Patientin mit Krebs haben die Wesen nach Hause geschickt nach einigen Tagen, überhaupt nicht, wie sie es geplant hatte, weil sie eigentlich bleiben wollte, solange wie notwendig und wenn es drei Monate dauerte….Aber bei ihr sagten sie, dass jedes längere Bleiben kontraproduktiv sei, weil für ihren jetzigen Aufenthalt alles gemacht wurde. Zwei Tage später reiste sie ab, völlig im Glück und im Segen.) ‚You may go home now’…Es kreist in meinem Kopf. Einerseits bin ich total glücklich, andererseits aber auch ziemlich im Stress. Also ich habe die Wahl. Eine gewisse Hektik ermächtigt sich meiner. Damit ich mit Sicherheit bereit wäre zu gehen, entschied ich, dass ich am nächsten Morgen die Fotos den Wesen präsentieren würde, die ich aus der Schweiz von verschiedenen Klienten und Familie mitgebracht hatte. Und dann war da ja noch die Massage am Montag, die ich geplant hatte. In der Zwischenzeit hatte ich auch da erfahren, dass man sogar für einen Massagetermin die Erlaubnis der Wesenheiten erfragen müsse. Auch das machte mir Sinn, da ja besonders nach einer Operation eine gewisse Vorsicht am Platze war (wie ich in diesen wenigen Tage ja sehr stark zu spüren bekam). Und vielleicht war es auch deshalb, dass ich erst am Montag eine neue Unterkunft suchen müsse. Also alles im Zusammenhang mit meiner Entscheidung. Und die hatte Zeit über das Wochenende. Zuerst war mal wichtig, dass ich die Fotos bringe. Am Morgen also wieder Reihe stehen mit den Fotos in der Hand. Ein Helfer steht bereit, um mir behilflich zu sein, damit ich ja kein Kräuter-Rezept mit dem Foto verwechsle. Eher erstaunt mich, dass ich sogar ein Foto meiner Kinder zeige, das ich eigentlich nur für mich für den Aufenthalt mitgenommen habe. Als die Reihe zu ihnen kommt, werde ich gefragt, welche der beiden. Als ich antworte, beide, es seien meine Kinder, treffen mich die Augen wieder mitten ins Herz mit einem tiefen Lächeln. Beide bekommen auch Kräuter verschrieben wie alle anderen ebenfalls. Niemand hat ein Operationskreuz auf dem Foto. Und so kehre ich mittags mit ganz vielen Kräutersäckchen zurück in die Unterkunft und mit der Antwort, dass ich auch den Massagetermin nicht absagen muss. Am Nachmittag, nach dem langen Meditieren im Current sitze ich im Garten und beschrifte jedes einzelne der Kräuterdöschen, damit sicherlich nichts verwechselt werden kann auf der Rückreise. Ich möchte noch einmal zum Wasserfall und mache mich am Sonntag auf den Weg dorthin. Aber dieses Mal ist es ganz anders. Mitten auf dem Weg habe ich den Eindruck, dass ich es nicht schaffen werde, den ganzen Weg da hinunter. Mein Körper und mein Kreislauf streiken. Die Folgen der Operation machen sich bemerkbar. Aber man sieht doch überhaupt nichts!!!!! Die Ratschläge der Helfer sind Tatsache. Sich Sorge tragen – 40 Tage lang. Aber zurück kann ich auch nicht mehr. Es gibt nur noch ein Vorwärts. Langsam und mit einer Bluse als Sonnenschutz über den Kopf gezogen gehe ich langsam weiter. Ein Taxi überholt mich. Nie wäre es mir in den Sinn gekommen, ein Taxi den Weg hinunter zu nehmen. Ich kann doch laufen! Erleichtert komme ich unten bei der Kehrtwende an und bitte den Taxifahrer, auch auf mich zu warten, bevor er mit seinen Gästen wieder hochfahren würde. Ich mache mich noch auf den restlichen Weg zum Wasserfall hinunter und bin froh, als ich unten beim kleinen Tor ankomme. Als drei Frauen vom Wasserfall zurückkommen, bitte ich auch sie, dass sie auf meine Rückkehr warten und mich mit dem Taxi mitnehmen. Dann darf ich zu diesem Heiligen Ort vortreten und mich vom kalten Nass erlaben. Tatsächlich warten alle auf mich und ich bin so froh, dass ich fahren kann. Hmmm…..Welch eine Schulung wieder für mich. Es stellt sich heraus, dass eine Frau ebenfalls eine Schweizerin ist. Einfach wieder einmal, wie klein ist doch die Welt… Zurück zum InhaltsverzeichnisVII. You may go home now‚You may go home now’. Die Entscheidung fällt. Ich bleibe bis zum ursprünglich geplanten Termin. Dies gibt mir die Gelegenheit, etwas in der Casa und im Current für das Ganze beizutragen, mich weiter zu erholen und etwas mir, ganz mir alleine, Gutes zu tun. Zudem ist das Organisieren des Umbuchens und die Kosten dafür beinahe so teuer, wie der restliche Aufenthalt. Und alles wäre eine grosse Hetze. Obwohl ich mit Sicherheit ein paar Tage mehr in der Schweiz zum Aufräumen des Schreibtisches auch gebrauchen könnte… Aber….es regnet in der Schweiz, unaufhörlich, und ist sooo kalt…. Montagmorgen: Der Termin beim Masseur, der ebenfalls mit den Wesen arbeitet, (oder sie mit ihm ??) und anschliessend soll ich mich auf das Finden einer neuen Unterkunft machen. Die neue Unterkunft ist bald gefunden, zwar noch im Bauen, aber es wird schon stimmen. Am nächsten Morgen, packen und nachmittags umziehen in die neue Bleibe. Aber mir geht es gar nicht gut. Fieber stellt sich morgens ein, was ich sehr selten habe. Und es steigt kontinuierlich. Das sind klar die Folgen der Körperarbeit von gestern beim Masseur. Das war wirklich deftige Körperarbeit und in die tiefsten Schichten loslassen, atmen. Beruhigend, dass die Einwilligung der Wesen da war. Ich bin mir dessen völlig bewusst, dass dies eine Reaktion ist, aber angenehm ist es trotzdem nicht, vor allem nicht mit dem Umziehen. Ich kann mich nur wieder ins Bett legen, aber da sind die Hämmer draussen, Baulärm, aber den höre ich nicht mal so sehr. Ich muss schlafen und ruhen. Kurze Zeit später wird die gute Nachricht überbracht, dass ich wieder zurück in die Pousada gehen kann, obwohl eigentlich alles ausgebucht war. Der Besitzer hat eine wundervolle Lösung gefunden für die restlichen Tage. Wieder eines dieser Geschenke! Und dann erlebe ich wieder ein kleines Wunder an mir selber. Mit dem Einziehen, oder zurückgehen in die vorherige Unterkunft, hebt sich ein Schleier in Sekundenschnelle, von den Füssen hinauf über den Kopf, und das Fieber ist weg. Mein Kopf ist wieder klar. Das Fieber kommt nicht wieder und mir geht es wieder gut. So habe ich es bereits einmal erlebt mit einer Brustentzündung, damals mit Hilfe von Aura Soma. Jetzt sind nur noch einige Tage. Aber nicht, dass es mir zu wohl geworden wäre! Die Herausforderungen auf der emotionalen Ebene sind enorm, mein Körper ist sich nach wie vor am Erholen. Interessanterweise schlafe ich nachts seit dem Bescheid ‚you may go home now’ völlig durch, traumlos. Die Arbeit der Wesen mit und an mir scheinen vorüber zu sein. Am Wochenende hat mich eine wundervolle Frau aus Deutschland gefragt, ob ich je nachts fotografiere. Natürlich nicht, was wohl? Sie schlägt vor, dass ich einmal Fotos mache, es könnte sein, dass…. Zurück zum InhaltsverzeichnisVIII. Orbs und andere PhänomeneNun mache ich mich also auf den Weg, um zu fotografieren. Es ist dunkel und ich fotografiere in eine Nebenstrasse. Nach dem dritten, vierten Bild wird es mir unheimlich, da ich nicht so recht verstehe, was sich da nach dem Knipsen Rotes und Lichtes zeigt. Ich entscheide mich, wieder zurück in die Unterkunft zu gehen. Verstand: Ich bin doch völlig alleine hier, in Brasilien, in der dunklen Gasse…..Auf dem Weg zurück begegne ich drei Frauen aus der Unterkunft, mit denen ich mich oft unterhalte. Darf ich euch begleiten? Und wir plaudern und haben es lustig, weil eine der Frauen ebenfalls Fotos machen möchte. Welcher Zu-fall… Und jetzt zeigen sie sich: Orbs und andere Phänomene. Nicht nur Bilder mit zwei oder drei dieser Wesenheiten hinter dem Schleier, oder Hologrammen, nein, Dutzende zeigen sich auf den Fotos. Ich habe für die restlichen Tage und Abende ein neues Hobby entdeckt, das mich fasziniert, mit Freude, Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt. Bald spricht es sich herum, dass ich solche Fotos machen darf, offensichtlich zeigen sie sich nicht bei jedem auf der Bildfläche. Es ist schlichtweg ergreifend für mich. Zurück zum InhaltsverzeichnisIX. Die GeschenkeJetzt sind noch die restlichen drei Casa Tage vor mir. Nach dem Erlebnis mit der Massage und dem Fieber, stehe ich nochmals in die Reihe, um eventuell eine zusätzliche Unterstützung oder mehr Klarheit durch die Wesen zu erhalten. Das Rezept durch Joao: 2 Kristallbäder und 2 Flaschen gesegnetes Wasser….Bin ich glücklich: Zwei Kristallbäder. Ich kann sofort den Termin bekommen und lasse mich von diesen Energien verwöhnen. Wie angeraten, habe ich auch während der ganzen Zeit nur vom Wasser aus der Casa getrunken, das täglich von den Wesen gesegnet wird und trinke also gerne zwei grosse Flaschen, um die Restanzen aus dem Körper zu spülen. Öfters habe ich gesehen, wie Menschen Blumen oder kleine Gaben als ‚Dankeschön’ den Wesen überbringen. Plötzlich kommt mir auch dieser Gedanke, dass ich gerne ein kleines Geschenk geben würde vor meiner Abreise. Bald ist auch klar, was es sein sollte und dass ich es am Donnerstag Nachmittag übergeben würde. Es ist so alles für mich offen gelegt worden, Fragen habe ich keine bestimmten mehr, also würde es für mich wirklich nur das Übergeben der kleinen Gabe sein. Wenn die Wesen etwas sagen wollten, würde das schon geschehen so etwa in der Form ‚What does Spirit want me to know’. Wenn es wichtig wäre, kommt es schon. Also stehe ich am Nachmittag nochmals in der Reihe, und Joao sitzt mit einem Bund Rosen in seinem Schoss vor mir. Welch ein Geschenk erfolgt nun: ICH bekomme eine Rose geschenkt von den Wesen! Welch eine Antwort von Spirit! Viele glückliche Menschen treffe ich im Laufe dieses Nachmittags auf den Gässchen an, viele tragen eine Rose. So schön. Morgen ist der letzte Tag in der Casa, Freitag 26. August. Es ist wirklich keine Frage für mich mehr offen und es ist ein Geschenk für mich, nochmals in den Current zu sitzen. Doch an diesem Morgen ist die Vorbereitung durch die Leiterin völlig anders wie gewohnt. Es werden tiefe Chakra-Meditationen mit den Menschen gemacht, in verschiedenen Sprachen. Dann wird betont, dass sich diejenigen aus dem Raum entfernen sollten, die sich nicht absolut wohl fühlten und auch diejenigen aus dem Raum gehen sollten, deren Fäden von einer Operation noch nicht gezogen wären. Eigenartig. Üblicherweise ist der Current ein Ort der Heilung, gerade auch nach Operationen. Einige verlassen den Raum. Wieder werden weitere Gebete gesprochen und ganz plötzlich verändert sich die gesamte Energie, wird sehr intensiv und verschiedenste Laute werden aus dem Nebenraum hörbar, wo Joao ist. Unsere Leiterin erklärt, Dom Inacio habe sich inkorporiert. Deshalb diese intensive Vorbereitung. Lange und intensiv ist die Stimme von Joao hörbar. Die Worte verstehe ich nicht, es wird Portugiesisch gesprochen, aber die Energie der Worte ist unmissverständlich sehr intensiv. Dann tritt wieder Stille ein und die Leiterin spricht weitere Gebete. Jedem von uns wird eine Flasche speziell gesegnetes Wasser von Dom Inacio* auf die Knie gelegt. Ein Wechsel in der Energie und der Inkorporation findet wieder statt. Und jetzt öffnet sich die Türe, um die vielen Menschen vorzulassen, die vor Joao treten möchten. Die Stunden vergehen schnell und bald sind die letzten Suchenden vorüber. Zurück zum InhaltsverzeichnisX. Noch einmal Wasserfall als FeierNun werden wir aufgefordert, für eine Mitteilung noch einen Moment zu bleiben, vor dem Gehen. Tanja, die Leiterin, ist sichtlich berührt. Dies ist ein aussergewöhnlicher Tag und ein Tag des Festes. Die Bitte wird ausgesprochen, dass diejenigen, die zu Fuss zum Wasserfall und wieder hinauf gehen könnten, sich zu einem Zeremoniell beim Wasserfall treffen sollten um Joao zu helfen. Die Inkorporation von Dom Inacio ist für Joao beschwerlich und physisch eine grosse Anstrengung, da Dom Inacio’s Schwingungen extrem hoch sind und er in der Zwischenzeit nicht mehr oft inkorporiert. Und ausgerechnet an meinem letzten Tag darf ich Teil davon sein. Natürlich mute ich mir jetzt zu, den Weg hinunter zu gehen! Welch eine Ehre! Viele weiss gekleidete Menschen treffen sich und es ist tatsächlich eine Prozession, die sich da die schmale Strasse hinunter bewegt. Wie oft bei solchen Anlässen, bin ich für mich und gehe mein eigenes Tempo, werde überholt von vielen. Als ich gerade unten bei der Autowende ankomme, sehe ich, dass die vielen Menschen sich erst jetzt auf das letzte Stück Weg hinunter zum Wasserfall machen und siehe da, plötzlich bin ich unter den ersten, die den schmalen Weg hinunter gehen und befinde mich plötzlich ganz im Zentrum beim Wasserfall und darf der Zeremonie für Joao ganz nahe sein. Bald ist die Rückkehr und jedes geht wieder im eigenen Tempo. Wieder ereignet sich eines dieser Dinge, die mir während meinem Aufenthalt so oft geschehen sind: Ein hingeworfener Gedanke – und im nächsten Moment manifest. Es ist mir sehr bewusst, dass die Aufforderung, weder etwas zum Wasserfall mitzubringen noch vom Wasserfall mitzunehmen, sehr ernst gemeint ist. Das kenne ich aus Kauai. Aber einfach dieser Gedanke, wie schön es jetzt wäre, einfach vielleicht von dieser befahrenen Naturstrasse eventuell einen Stein mitzunehmen… Der Gedanke gedacht und im nächsten Moment glitzert etwas vor mir auf dem Boden und ich bücke mich. Es ist ein kleiner, herzförmiger Stein. Neben mir geht jemand aus der Casa und ich zeige ihm den Stein, ob es wohl erlaubt sei? Er zuckt die Schultern, spricht kein Englisch. Ja, ich verstehe, ich werde heute Nachmittag beim Verabschieden die Wesen um Erlaubnis fragen. Ich weiss ja sehr wohl, wie Pélé, die Göttin Hawaiis reagiert, wenn Lavasteine einfach mitgenommen werden…. Glücklich und ohne irgendeine Beschwerde gelange ich auch wieder oben an, nehme ein Taxi zurück zur Pousada, damit ich noch etwas zu Mittag essen kann und trotzdem wieder pünktlich zurück in der Casa sein kann, um dann den letzten Nachmittag nochmals im Current zu sitzen. Alles passt auf die Minute, einmal mehr. Ich bin einfach tief erfüllt. Auch der Nachmittag beginnt speziell. Auf Wunsch König Salomons**, einer Wesenheit, die sehr präsent ist in der Casa, wird das Vaterunser in Hebräisch gesprochen. Welch eine Kraft, welch ein Ausdruck! Ähnlich im Ausdruck und der Energie wie in Aramäisch, das mich vor einigen Jahren ebenso berührt hat. Heute Nachmittag gilt es auch für mich, als die Meditierenden, die letztmals hier sind und sich von den Wesen verabschieden möchten, jetzt nochmals vor Joao treten dürfen. Noch einmal ein kurzer Moment des Gegenüberstehens und hier zeige ich den kleinen Stein von der Strasse und natürlich bekomme ich die Erlaubnis, ihn mitzunehmen. Damit endet der direkte Kontakt in der Casa de Dom Inacio, der direkte Kontakt mit den Wesen. Zurück zum InhaltsverzeichnisXI. RückkehrAber die Reise geht weiter, die Wesen sind spürbar und greifbar nahe. Nicht nur auf der Heimreise mit dem Kristallbett, das völlig problemlos mit in die Schweiz reist, als zusätzliches Gepäckstück, aber irgendwie unsichtbar. Diese Reise war und ist bis jetzt eine der eindrücklichsten Begegnungen und Erfahrungen mit Nachwirkungen. Obwohl ich mich Einiges an Energien gewohnt bin, ist es bei John of God völlig anders. Die Erfahrung zu machen, wie ein Mensch tatsächlich Materie sichtbar verändert, Tausenden von todkranken Menschen eine Hoffnung und Hilfe ist, und viele unheilbar Kranker tatsächlich geheilt werden. Viele Menschen habe ich getroffen, viele Geschichten gehört, an vielen Erfahrungen teilgenommen und Anteil genommen. Ich habe noch nie so viele schwerst kranke Menschen gesehen, medizinisch unheilbar Kranke – und soooo viele leuchtende, glänzende Augen. Augen voller Hoffnung, Augen des Erkennens, Augen der Annahme und Hingabe, Augen mit der Göttlichen Liebe erfüllt. Ob nun in einem physisch kranken Körper oder nicht. Die Seele weiss immer mehr und leuchtet – durch alle Materie hindurch - zeitlos. *Dom Inacio de Loyola gründete den Jesuitenorden und die Casa wurde nach ihm benannt. **König Salomon ist eine Wesenheit, die sehr stark mit der Casa und der Arbeit mit John of God verbunden ist. Der Davidsstern mit umgebenden Kreis ist im Garten der Casa angelegt. Gross war meine Verblüffung und mein Erstaunen darüber, weil diese Zeichen mit dem allgegenwärtigen Dreieck (Trinität) in der Casa genau meinem Symbol entsprechen, das ich seit vielen Jahren als mein Zeichen für meine Arbeit benütze und vor einem Jahr wieder auf meinen Broschüren und Visitenkarte reaktiviert habe…) Zurück zum Inhaltsverzeichnis |
|
Reisebericht von der Reise nach Abadiania mit einer Gruppe
vom 21. Mai – 4. Juni 2006 Wie verabredet trifft sich die Gruppe am Flughafen zur Abreise. Die meisten sind bekannte Gesichter, aber jetzt bekommen auch diejenigen Namen das Persönliche, die noch nicht bekannt sind. Die Reise ist ohne Zwischenfälle. Strahlende Sonne und Wärme erwartet uns nach kühlen und kalten Temperaturen bei unserer Abreise in der Schweiz. Wie vereinbart, werden wir in Brasilia von einem Taxifahrer aus der Casa abgeholt und wir beginnen hier unsere Zeit der Heilung und Transformation mit der Blauen Basilika und dem Temple of Goodwill, wo wir die Spirale meditativ gehen. Jedes ist in der eigenen Offenheit, Erwartungshaltung dem Kommenden gegenüber. Dann wirklich an unserem Ziel angekommen. Welch ein unvorgesehenes Glück: Die Unterkunft ist praktisch leer und jeder Teilnehmer kann sogar noch das Zimmer selbst aussuchen, in welchem diese Tage verbracht werden möchten. Ankommen, Erkunden, Sich mit der Umgebung bekannt machen, erstmals in die Casa und hier sich vertieft in die Energien einlassen und auch eine Kristallbett-Sitzung erleben – dafür sind diese ersten Tage wunderbar geeignet. Am Dienstagabend nochmals eine gemeinsame Besprechung und letzte Informationen für die kommenden Tage. Jetzt ist es also soweit. Mittwochmorgen. 1. Casa-Tag. Drei der Teilnehmer werden direkt in die Operation gehen, die ihnen verschrieben wurde auf früher präsentierten Fotos. Aus diesem Grunde sind sie auch mit gekommen. Für die anderen ist es heute die erste Begegnung mit Joao de Deus und den Wesenheiten. Feierlich ist der Morgen – voller Erwartung, Freude auf das Kommende und auch eine gewisse Unsicherheit. Leuchtende Augen – strahlende Gesichter. Jedes erlebt diesen ersten Tag in der Casa und in der Begegnung oder Erfahrung ganz für sich. Mit Freude werden diejenigen mit feinem Essen verwöhnt, die eine Operation erhalten haben und jetzt in ihrer 24stündigen Bettruhe sind. Erstes Erleben des schwer in Worte Fassbaren. Ich erhalte als Gruppenleiterin die Erlaubnis, 24 Mal an den Wasserfall zu gehen. Interessante Korrelation: Mein ausgewähltes Zimmer trägt die Nummer 24. Der nächste Tag ist Auffahrt. In meinem bisherigen Erfahren war dieser Tag öfters sehr speziell. Und er sollte es auch jetzt werden. Bis jetzt haben alle Teilnehmer unsichtbare Operationen erhalten. Schon seit jeher war es für mich nicht möglich, sichtbaren Operationen zuzusehen und auch mit Sicherheit nicht mein Wunsch, eine sichtbare Operation zu erhalten. Viele, viele Erfahrungen aus erster Hand wurden mir übermittelt, auch von den Sichtbaren. Aber ich wusste, dass dies ein unterschwelliges Thema von mir ist. Und heute also sollte ich mich dieser Aufgabe stellen. Ein junger Mann aus der Gruppe wird am Morgen für eine Operation am Nachmittag aufgeboten. Für ihn ist es ganz klar, dass er eine sichtbare Operation erleben möchte. Nun also doch…..kein Ausweichen mehr….Über Mittag setze ich mich alleine hin und bitte um Einsicht, weshalb dies so schwierig ist für mich und auch Themen wie diese mich durch das Leben begleiten. Sofort nach meiner Bitte um Einsicht zeigen sich die Bilder aus einem vergangenen Leben während der Zeit der Inquisition, das mir vor etwa eineinhalb Jahren erstmals gezeigt wurde. Es ist alles plötzlich so klar. Welch ein Segen, dass dies gerade hier, gerade an diesem Ort geheilt werden darf. Der Zusammenhang ist offensichtlich für mich – und auch, dass auch für mich Geschenke da sind, trotzdem ich ‚ja nicht für mich hier bin’ diese ersten zwei Wochen….schmunzel, schmunzel…. Der Weg zur Casa ist wie immer sehr speziell. Viele Menschen in weiss gekleidet strömen in dieselbe Richtung, zum selben Ziel. Die erste Reihe ist wie immer diejenige für die Operationen und viele Menschen sind wieder in dieser Reihe. Wie erwartet werden diejenigen, die eine sichtbare Operation wünschen, speziell befragt. Es sind zwei Männer und eine Frau dieses Mal. Dann setze ich mich in den Current und schliesse die Augen, den Fluss unterstützend. Nach einiger Zeit gehe ich nach draussen und werde dann im Krankenzimmer nachschauen. Zwischenzeitlich werde ich informiert, dass Joao wieder auf der Bühne öffentlich operiert hat, wie bereits am Tag vorher. Eine Nasenoperation war die Geeignetste für unser Gruppen-mitglied. Ihm geht es bestens, auch während den 24 Stunden. Ich bin einmal mehr einfach ‚im Staunen’ und in der Ehrfurcht dieser Gnade, die hier übermittelt wird. Auch der letzte Casa-Tag der ersten Woche ist erfüllt mit wundervollen Erlebnissen. Ausser einer Teilnehmerin erhielten jetzt alle Teilnehmer der Gruppe eine Operation – durften durch diese Erfahrung gehen und sie erleben. Nun sind die Tage zur Erholung, sich Setzen lassen der Prozesse, die in Gang gesetzt wurden. Wir besuchen erstmals den Wasserfall am Samstag, nochmals am Sonntag und am Dienstag ein weiteres Mal für diejenigen, die nochmals diesen sehr speziellen Ort erleben möchten. Dazwischen sind wieder Begegnungen mit Menschen, die ihre Erfahrungen und persönlichen Heilgeschichten weiter geben. Geschichten, die in die Tiefe gehen, Wunder, die geschehen dürfen in dieser Manifestation der Heilung. An einem Abend gehen wir auf die Suche nach Orbs. Viel Spass, viel Erstaunen, was sich da auf den verschiedenen Fotoapparaten präsentiert. Oder sind es einfach nur Tropfen, oder Fehler in den Kameras? Wieder ist es Dienstagabend vor den kommenden Tagen in der Casa mit Joao und den Wesenheiten. Die Nacht der Fäden ziehen für diejenigen, die vor einer Woche operiert wurden und die Revision am kommenden Tag bevorsteht. Allen geht es zwischenzeitlich wieder gut und die ersten Strapazen der Operationen sind gut bestanden. Ich werde wieder mit in den Reihen unterstützen mit Fragen übersetzen und auch mit Fotos zeigen. Doch soll es anders kommen…..wie der Mensch denkt…. Die Teilnehmer, die vor die Wesenheit treten mit Fragen, sind in der Reihe etwas verteilt, damit ich für die Mithilfe beim Übersetzen dabei sein kann. Mit dem ersten Teilnehmer der Gruppe stehe ich vor der Wesenheit, zwischen dem Übersetzer aus dem Portugiesischen ins Englisch und dem Fragesteller. Aber die Frage wird nicht beantwortet. Die Hand von Joao weist auf mich – Operation. Was? Ich? Aber…. Nochmals sehr klar und vehement kommt die Anweisung zwischen den beiden Männern auf mich weisend: Operation. Nein, es gibt keinen Zweifel. Da bin ich gemeint. Operation. Aber……wieder bin ich überrascht, habe damit im jetzigen Zeitpunkt natürlich überhaupt nicht gerechnet…ja, könnte ja sein, dann die folgende Woche, wenn ich für mich da sein werde noch eineinhalb Casa-Tage…Ich unterstütze die restlichen Gruppenteilnehmer noch etwas irritiert mit den Übersetzungen ihrer Antworten. Erstens kommt es anders….Welch eine interessante Wende, diese Aufforderung zur Operation. Die Gruppe ist so verständnisvoll – hänselt, ja, jetzt dürfen wir dich verwöhnen. Kannst deine Rolle etwas aufgeben…für dich schauen… Abgeben, loslassen, auch meine Verpflichtung der Gruppe gegenüber. Natürlich sehe ich sehr schnell mindestens einige tolle, grandiose Dinge. Jetzt haben alle aus der Gruppe erste Erfahrungen gemacht, kennen den Ablauf in der Casa. Hilfe bei der Übersetzung kann aus der Gruppe stattfinden. Ja, und ich kann somit noch vor meiner Rückkehr in die Schweiz in die Revision und abschliessen. Es ist wirklich einfach bestechend, was auch immer die Hintergründe für diese Operation sind. Grandios. Über Mittag werden noch die letzten Dinge organisiert, die wichtig sind – um dann loszulassen. Ein junger Mann in der Gruppe überreicht mir ein Geschenk. Er habe den Eindruck, dass dies jetzt noch zu mir wolle, erklärt er und übergibt mir einen wundervollen grünen Stein mit Zeichnungen. Stark schwingt er in meiner Hand. Und dann seine Erklärung: ‚Dieser Stein ist von meinem Besuch am Machu Pichu.’ Machu Pichu – Der Ort in Südamerika, der mich seit vielen, vielen Jahren fasziniert. Eine Ansichtskarte von einer Freundin hing jahrelang an meinem Kühlschrank. Der Anpassungsweg in der Grotte der Emma Kunz entspricht dem Einweihungsweg der Inkas auf den Machu Pichu…. Zu-fälle… Ich bin die einzige der Gruppe, die am Nachmittag operiert wird. Dieses Mal ist es nochmals völlig anders. Bewusst habe ich ja keinerlei Fragen gestellt – weil ich bis anhin nicht vor die Wesenheit getreten bin. Aber…. Ich sitze im OP, geschlossene Augen und die Arbeit beginnt. Dieses Mal spüre ich mit absoluter Gewissheit, wo gearbeitet wird. Zwischendurch muss ich schmunzeln. Während meiner Bettruhe werde nun ich verwöhnt mit liebevoller ufmerksamkeit und feinem Essen. Aber es ist wieder nicht ein ‚Spaziergang im Wald’. Am folgenden Mittag bin ich wieder halbwegs auf den Beinen. Am Nachmittag muss ich die Flüge rückbestätigen und irgendwie schaffe ich es auch. Glücklicherweise funktioniert die Verbindung tadellos. Abends möchte ich eine Gruppenbesprechung. Bis fünf Minuten vor Beginn stehe ich neben mir. Aber pünktlich auf die Minute klärt sich mein Kopf und ich kann denken. Es wird eine sehr gute, aktive Besprechung und Standortbestimmung mit einer reduzierten Teilnehmerzahl, weil andere in der Zwischenzeit ebenfalls in ihrer Bettruhe sind, die nochmals eine OP verschrieben bekamen. Flexibilität ist wirklich eine Meistereigenschaft, die hier an diesem speziellen Ort bestens geübt und praktiziert werden kann. Der letzte Tag in der Casa für die Gruppe. Am Nachmittag Verabschiedung von der Wesenheit. Viele leuchtende Augen – viele Geschenke. Eine Teilnehmerin aus der Innerschweiz hat noch am Mittwochmorgen eine Bewilligung erhalten, ein Kristallbett mit in die Schweiz zurück zu nehmen. Wau….Sooo toll. Nun wird bald eines in der Innerschweiz ebenfalls zur Verfügung stehen. Nach einigen ‚Turnübungen’ steht es fest: Ja, sie wird es mitnehmen können am Samstag. Die Übergabe funktioniert perfekt und bald sind alle reisefertig, haben sich von diesem speziellen Ort verabschiedet. So wie wir unsere Reise begonnen haben, werden wir sie auch beenden: Mit einem kurzen Besuch im ‚Temple of Goodwill’ in Brasilia kann jedes noch einmal die Spirale zum Inneren gehen, dort, wo die offensichtlich grösste Kristallspitze hoch über den Köpfen im Dach des Tempels eingebaut ist. Den ganzen Tag über geht es mir nicht gut. Fieberschübe sind da und ich bin sehr dankbar, dass ich mich am Flughafen verabschieden darf. Jetzt ist nur noch Rückfahrt angesagt und ins Bett schlafen und erholen. Die Tage nach der Operation waren zu intensiv. Zuwenig konnte ich mir Sorge tragen. Ja, die Operationen sind seehr real und die Ratschläge sollten berücksichtigt werden. Am Sonntagmorgen bin ich wieder völlig fit und munter. Neue Menschen sind in der Unterkunft angekommen. Auch zwei Österreicher. Die ersten Gespräche entwickeln sich. Es ist zum Schmunzeln. ‚Ich begleite nur meinen Onkel’ sind die Worte von Josef. Und ich schmunzle zurück ‚Das hat schon öfters jemand gemeint….’ Schon kommen die ersten erstaunlichen Erlebnisse für ihn. Vor fünf Wochen musste er sich einer Knöcheloperation unterziehen. Seitdem sind die Schmerzen noch vorhanden, das Bein geschwollen und die Narben noch entzündet. Ein Stützstrumpf hilft. Wenige Stunden nach seiner Ankunft kann er den Stützstrumpf weglegen, kann ohne Schmerzen weitere Strecken zu Fuss gehen, die Entzündungen sind am Verebben. Sein erster Besuch in der Halle der Casa, Berühren des grossen Dreiecks auf der Bühne. Schweiss tropft über Stirne und Brust. Aber sein T-Shirt bleibt trocken ‚Ich begleite nur’… Am Montag gönnt er sich eine Kristallbett-Sitzung. Schwindel nach dem Aufstehen und brennendes Stechen in den Augen, so dass er den Eindruck hat, dass er einen Notarzt aufsuchen müsse. Nachdem er die Augen mit gesegnetem Wasser ausgewaschen hat, sind seine Augen wieder völlig normal und nichts von einer Netzhautentzündung ersichtlich. In ihm wächst das Erstaunen. Es ist so schön, diese Begegnungen zu erleben. Dies ist eine dieser wundervollen Bestätigungen, wie anders dieser Ort ist, wie kraftvoll, wie die Wesenheiten arbeiten – nicht nur in Anwesenheit von Joao und den Casa-Tagen. Jederzeit und überall. Eine Schweizerin ist mit ihrer erwachsenen Tochter angereist. Bei ihrem ersten Dabeisein in der Casa bricht die Tochter bereits in der Halle plötzlich zusammen und wird sofort in die Krankenstation gebracht. Kurze Zeit später ist sie aber bereits wieder wohlauf in der Warteschlange für die Heilige Suppe. Was ist geschehen? Es wurde einfach an ihr unerwartet gearbeitet… Oder eine andere Schweizerin, die nach ihrem ersten Aufenthalt im Februar und zwei sichtbaren Nasenoperationen in der Schweiz ihren Entscheid fällt, und für eine unbestimmte Zeit nach Abadiania fliegt. Hier wählt sie weitere sichtbare Operationen für ihren Prozess und erhält neben einem Bauchschnitt zwei Augenoperationen während meiner Zeit dort. Nun ist auch mein letzter Abend da, nachdem ich am Mittwoch noch in der Revision bei den Wesen gewesen bin. Viel ist gegangen, grosse Herausforderungen und Riesengeschenke sind mir in diesen letzten Tagen zuteil geworden. Jetzt ist nochmals eine dieser Fragen in mir hängig für den letzten Besuch morgen früh vor meiner Abreise. Zu viele Synchronizitäten zeigen einen Weg oder eine Möglichkeit, die ich nicht übersehen kann. Vielleicht sind diese Fenster offen. Ich setze mich an einen Tisch zu einem Amerikaner und Iren fürs Nachtessen. Schon längere Zeit suchten wir Zeit für ein Gespräch, aber irgendwie sollte es einfach nicht möglich sein vorher. Auch die schöne russische Geologin ist am Tisch, die morgen die Wesen fragen wird, ob sie für ihre schwer kranke 12jährige Tochter als Surrogat eine Operation erhalten würde. Dann gesellt sich Josef dazu. Sein Onkel hat eine OP erhalten am Nachmittag und er macht locker eine Bemerkung: Er möchte alles in Bewegung setzen für eine Stiftung, damit auch Menschen hierher kommen können, die die notwendigen Finanzen nicht haben. Und das sitzt. Mitten ins Herz. Genau darum geht die Frage morgen bei den Wesen. Ich bin bass erstaunt – wie kann das möglich sein. Die Antwort kommt vor der Frage. Das ist der Beginn eines unvergesslichen Abends der Geschenke. Endlich kommen auch der Amerikaner und ich ins Gespräch. So lange war einfach keine Möglichkeit dazu und öfters haben wir uns getroffen. Er ist bereits das zehnte Mal hier. HIV. Beim ersten Mal konnte er kaum noch gehen, war während des gesamten Aufenthaltes mehrheitlich im Krankenzimmer am Liegen. Wir kommen auf Neale Donald Walsch und seine Bücher und Seminare zu sprechen. Und er erwähnt, dass er ein Buch von ihm hier hätte und gerade fertig gelesen. Ein Buch…..Das letzte Buch? Herausgegeben im März? Ja…. Dieses Buch habe ich vergeblich übers Internet bestellen wollen, aber es wollte einfach nicht funktionieren. Tony bringt mir dieses Buch, legt es auf den Tisch und schenkt es mir. Ich kann es kaum fassen. Das erste Buch von CwG – Gespräche mit Gott – wurde mir geschenkt im Flugzeug vor nun acht Jahren und das allerletzte Buch wird mir wieder geschenkt. (Ich habe im letzten Newsletter im April darauf hingewiesen – siehe nochmals in den Hinweisen – Es ist das absolut wundervollste Buch und hoffentlich bald in Deutsch erhältlich). Aber damit noch nicht genug, eine weitere Begegnung mit einem weiteren Amerikaner am Tisch runden einen Abend ab, der so unvergesslich und einmalig ist. Alles ist gepackt am nächsten Morgen und nochmals darf ich in die Casa gehen. Die Frage ist formuliert und vorbereitet und das Danke und Verabschieden liegt vor mir. Und noch einmal darf ich erleben beim Übertreten in den ersten Current, das selbe Erlebnis wie beim allerersten Mal hinüber treten letzten Sommer. Dasselbe Gefühl, dasselbe Erleben dieser unendlichen Liebesenergie, dieses Eintreten in das Kissen der Liebe, diese unendliche Dankbarkeit für alles und jeden Einzelnen, die mit unterstützen, dass dies möglich ist. Die Tränen rinnen. Die Frage wird gestellt und die Antwort ist klar. Und ja, ich kann jetzt nach Hause. Verabschieden von vielen Menschen, die mir sehr nahe am Herzen sind. Nochmals schöne Begegnungen auf dieser Herzebene. Mit Erstaunen höre ich meine innere Stimme auf die Frage, wann ich wohl wieder hier sein werde ‚sooner than you expect’ – schneller wie du erwartest. Eine letzte wunderschöne Begegnung darf sich in den letzten Minuten vor meiner Abreise ereignen. Eine deutsche Frau ist in derselben Unterkunft. Bisher sind wir uns immer ausgewichen aber jetzt ist gerade der richtige Moment für eine tiefe Berührung und sie erzählt ihre Geschichte. Im Februar kam sie erstmals hierher mit einer verbleibenden Lebenserwartung der Ärzte bis April. Die Mitteilung der Wesen war deutlich und klar: Hierher nach Abadiania kommen für zwei bis drei Jahre. Und sie hat sich entschieden und ihre Zelte in Deutschland abgebrochen. In der Zwischenzeit kann sie wieder gehen. Und sie schenkt mir einen kleinen Stein aus einer Auswahl. Ein Griff – und ein herzförmiger kleiner Stein liegt in meiner Hand. Genau darum geht es. Das Herz. Ich danke dir. Auch ich möchte vor meiner Abreise nochmals die Spirale im Temple of Goodwill gehen. Ein Danke für alles. Ein Abschliessen für dieses Mal. Dann ist es Zeit für den Abflug. Mit einigen interessanten Zwischenfällen komme ich körperlich pünktlich in der Schweiz an. Aber meine wirkliche Ankunft dauert – einige Tage. Die Prozesse und die Nachwirkungen von der OP sind voll im Gange und werden noch etwas anhalten. Bereits am nächsten Tag möchte schon Klarheit kommen betreffend Brasiliens Ausspruch. Überrascht bin ich: Die nächste Reise wird bereits am 30. Juli bis 13. August 2006 stattfinden – sooner than you expect…..- aber dann schlussendlich doch nicht ganz so.....Ueberraschungen und Flexibilität auch hier... Ich freue mich, eventuell auch Dich zu begleiten auf Deiner Reise der Heilung und Transformation an diesem einmaligen Ort der Casa de Dom Inacio in Abadiania. TiaRa |
Reisebericht Reise Februar 2008
Oder Freuden und … einer Reiseleiterin zu Joao de Deus Soeben sind wir von unserer Reise nach Abadiania, in das Zentrum von Joao de Deus zurückgekehrt und noch am Ankommen und Integrieren. Tiefe Erfahrungen - wie kann es auch anders sein. Schon im Vorfeld dieser Reise, die nicht vorgesehen war, sind Synchronizitäten geschehen. Welche Planung! Eine kleine Gruppe hat sich für dieses Datum entschieden, kurz vor Weihnachten. Interessanterweise habe ich für zwei Wochen Freiraum im Februar - und einmal mehr sind die Worte ‚sooner than you expect' Wahrheit geworden mit einer früheren Rückkehr an diesen heiligen, sehr speziellen Ort in Brasilien. Es scheint, dass diese Reise wichtig ist für ein paar Menschen, die physisch sehr krank sind und April noch sehr weit entfernt ist. Und welch eine Freude und Ehre, dass eine Ärztin die Initiatorin dafür ist. Im Februar verbringe ich einen Abend im Kino: ‚The Bucket List' mit Jack Nicolson und Morgan Freeman. Ein Film mit einem sehr ernsten Hintergrund. Zwei Männer treffen im Spital aufeinander, beide haben eine beschränkte Lebenserwartung von wenigen Monaten infolge Krebserkrankung. Den Filmemachern ist es gelungen, das heikle Thema in einen humorvollen Film einzupacken. Jack Nicolson und Morgan Freeman brillieren in schauspielerischen Glanzleistungen. Aber das Thema klingt an und lässt selbst einige Fragen offen, was wären meine Wünsche, wenn ich medizinisch noch einige Monate zu leben hätte? Was würde ich tun - oder nicht tun? Was wäre wirklich wichtig? Ich erinnere mich an eine Sterbemeditation vor vielen, vielen Jahren in meiner ersten Erfahrung mit mir selbst in einem einwöchigen Seminar bei Nocolai in Deutschland…. Bereits am nächsten Morgen wird dieser Film abrupt eine Realität, indem eine Klientin zu einem Termin erscheint. Soeben hat sie den medizinischen Bescheid erhalten, dass sie genau in dieser Situation ist, nachdem alle Therapien ohne Erfolg geblieben sind. Sie hat von Joao de Deus gehört und kommt kurzfristig mit auf die Reise. Eine Freundin begleitet sie. Nun bin ich umso glücklicher, dass im Team auch eine Ärztin ist. Einfach ein Sicherheitsnetz in dieser für mich ungewohnten Situation… Am Freitagabend vor der Abreise bin ich noch in der Vorbereitung für ein EMF Update Seminar der Phasen V-VIII, das am Wochenende stattfinden soll und schon länger geplant ist. Ja, ich habe mir etwas Interessantes kreiert. Könnte etwas ‚stressig' werden, mit dem frühen Abflug am Montagmorgen und einem Wochenendseminar. Aber es gab keine andere Möglichkeit mehr, da sich die Teilnehmer auf dieses Datum vorbereitet haben. Also wird auch dies seine Richtigkeit haben. Während dieser Vorbereitung kommen plötzlich eigenartige Eingaben. Ok, wir werden sehen. Schon bald klärt sich die Situation am Samstag und wir können tatsächlich alle Informationen und Sitzungen am Samstag mit open end beenden. Wow. Welche Synchronizitäten. Nun bleibt der ganze Sonntag, um alles in Ruhe vorzubereiten, was noch hier notwendig ist. Die Gruppe nach Abadiania trifft sich frühmorgens am Flughafen für unsere gemeinsame Heil-Reise. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz unterschiedliche Menschen treffen aufeinander und bei einigen ist ihre Krankheit offensichtlich. Eine gespannte Erwartung und gegenseitiges Abtasten ist spürbar. Ohne Probleme verläuft der Flug und wir werden am Flughafen in Brasilia schon vom Taxi aus Abadiania erwartet. Müde aber schon glücklich können wir die Zimmer beziehen und erstmals das feine Essen geniessen, nach der kargen Flugzeugkost. Dieses Mal ist die Pousada, die Unterkunft, voll belegt und wir alle, ausser einer Teilnehmerin, können in einem Nebengebäude gastieren. Erste Informationen, erstes Kennen lernen am Dienstag. Gemeinsam gehen wir zur Casa, machen uns mit dem wichtigsten vertraut, das am nächsten Morgen auf uns zukommt. Wieder gehe ich abends in die Information, damit ich à jour bin über eventuelle Neuigkeiten oder Änderungen. Wie schön, von Arturo begrüsst zu werden. Auch Bob Dinga und Diana Rose, die grossartigen Reiseleiter aus Amerika, sind mit einer grösseren Gruppe in der Casa und in unserer Pousada. Und auch das Filmteam aus Österreich, das bei meinem letzten Aufenthalt im September 07 die Erlaubnis erhielt, einen Film über Joao de Deus zu drehen. Bereits das dritte Mal sind sie in Abadiania und wieder beeindrucken die Männer durch ihre Professionalität und ihre fröhliche und sehr tiefe Art. Mittwochmorgen. Erster Casatag. Wieder sind es viele weiss gekleidete Menschen, die Richtung Casa gehen oder gefahren werden. Die Strasse ist nass mit riesigen Pfützen. Es ist noch Regenzeit hier. Wolken verhangener Himmel über uns. Aber es regnet nicht - noch nicht. Aus der Theorie vom Vortag wird es nun Praxis. Das Übersetzen der Fragen in Brasilianisch bei den Übersetzern, Sammeln in der Halle, die Vorbereitungen und schon bald der Aufruf für Surgeries - Operations. Eine lange Schlange bildet sich und zwei unserer Teilnehmerinnen begeben sich ebenso in diese Reihe. Sie sind mitgekommen, weil sie bei früherer Gelegenheit ein Kreuz auf ihr Foto bekommen hatten und somit direkt in ihre Operation gehen. Für einige der Teilnehmer ist dies jedoch die absolut erste Begegnung mit Joao und den Wesenheiten. Nachdem die frisch operierten mit dem Taxi zur Unterkunft in die 24stündige Bettruhe gefahren werden begleite ich die Teilnehmer in der Reihe zu Joao. Auch für mich ist es wieder so tief berührend, das Eintreten in den ersten Current, die vielen Menschen, die Joao und die Menschen meditierend unterstützen, die hier Hilfe und Unterstützung suchen (und finden), das Hinübertreten in den Raum, wo Joao auf seinem Stuhl die Menschen empfängt. Kurz ist die jeweilige Begegnung, berührend, tief. Zwei weitere Teilnehmer erhalten am Nachmittag eine OP, die anderen erhalten ihre für sie bestimmte Verschreibung. Und bereits sind innere Prozesse im Gange. Danach treffen wir uns bei der gesegneten Suppe. Auch wieder sind es einige bekannte Gesichter - Wieder-Sehen, sich freuen, lachen, und wie Ron nicht nur auf der DVD von Emma Bragdon sagt: Hugs everywhere. Dann Auftanken beim fantastischen Essen in der Unterkunft und schon sind wir wieder auf dem Weg in die Casa für die Nachmittagssitzung. Einige gehen nun erstmals in den Current meditieren, erfahren das Sitzen in der Energie. Geben und Empfangen. Erste sichtbare OPs auf der Bühne. Hmmm…..immer noch kann ich diesen Operationen nicht zuschauen. Zum Glück muss ich das auch nicht. Die Schwingungen sind enorm - wo Paranormalität die Norm ist… Am nächsten Morgen wird eine Teilnehmerin von der Entity auf die 2 o'clock line am Nachmittag verwiesen. Also sind wir am Warten am Nachmittag, bis diese Reihe aufgerufen wird. Nun keine OP auf der Bühne und sie möchte doch soooo gerne endlich eine sichtbare sehen…. Wie ist das mit den Gedanken? ‚Dein Wunsch sei mir Befehl…' Vor allem in Abadiania. Da wird grundsätzlich der Gedanke enorm schnell Realität. Also stehen wir am Nachmittag in der Reihe, lassen noch einem Brasilianer Platz vor uns, damit er mit seinen Angehörigen zusammen sein kann….Und genau dieser Brasilianer erhält eine sichtbare OP, gerade da, gerade vor uns. Für sie geht ein Wunsch in Erfüllung. Ich stehe da mit geschlossenen Augen und fühle die Energie. Dann kurzes Vortreten für sie und ihre eigene Verschreibung: Operation - und schon sitzen wir im Raum mit geschlossenen Augen für die Reinigung vor dem Hinaustreten an die frische Luft. Und da beginnt es mich aus dem Nichts völlig zu ‚schüttteln'. Die Tränen rinnen - die Berührung tief - für mich einfach immer noch nicht Alltag. Und wie selbstverständlich sitzt neben mir ein lieber Freund an dem ich mich einfach draussen halten kann, bis die Balance wieder da ist…Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - wie immer ist genau jemand da, wenn eine Hand oder eine Brust zum Anlehnen gebraucht wird. Nach dem feinen Nachtessen tauschen wir erstmals in der Gruppe Erfahrungen aus. Aus der Theorie ist Praxis geworden. Leuchtende Augen bei den meisten, Versuche, das Unfassbare in Worte zu fassen. Bei anderen laufen Prozesse, Geduld ist ein Thema, Akzeptanz und Annahme. Bereits ist es Freitag geworden. An diesem Morgen werde ich für jemanden in der Schweiz eine Surrogat Operation erhalten, der nicht mitkommen konnte, aber auf seinem Foto ein Kreuz hatte. Auch hier sind wir einfach überrascht, wie die Geistige Welt ‚weiss' und wirkt. Wir hatten ‚eigentlich' darum gebeten, diese OP am Freitag Nachmittag haben zu können, da der Mann ja die vorgeschriebenen 24h Bettruhe in der Schweiz machen muss, wie wenn er hier anwesend wäre. Wenn die OP am Nachmittag statt finden würde, dann ist es in der Schweiz mit der Zeitverschiebung Freitag Abend. Somit auch wunderbar möglich, dass er liegt am WE. Unsere menschliche Logik ist am Arbeiten… Wie ist es doch eine Überraschung, als die Entity sagt: OP morgen um 08.00h. Da nützt auch mein kleiner Widerstand und Nachfragen nichts. Ok, Sie wissen es sicherlich besser, weshalb am Morgen. Als die Teilnehmerin mit ihrem Mann telefoniert, kommt bereits die Lösung und Klarheit, weshalb dies so ist. Der Mann hat aus dem Nichts von seinem Arbeitgeber ein Telefon am Donnerstag erhalten, dass er am Freitag nicht arbeiten muss sondern einen freien Tag einziehen soll. Wow. Alles klar….Unsere Logik und das Wirken auf der anderen Seite des Schleiers sind einfach ‚zwei paar Schuhe'. Immer wieder wird uns dies gezeigt. Im Kleinen wie im Grossen. Gemäss meinen früheren Erfahrungen sind diese Surrogat-OPs nicht ‚ganz ohne' und auch für mich eine Zeit der Erholung notwendig. Am Vorabend konnte ich mit der Gruppe noch klären, dass ich event. am Morgen nicht in der Reihe behilflich sein könnte und wenn irgend möglich die Morgensession im Current verbracht wird. Da nun bereits jedes seinen Platz gefunden hat und die Abläufe schon kennt, ist dies kein Problem für die Teilnehmenden. OP. Dies ist wieder eine dieser tiefen Erfahrungen. Unvorstellbar, wie viel Energie generiert wird und durch mich hindurch fliesst durch Hände aus Feuer, die das Foto halten. Etwas benommen steige ich ins Taxi, um mich hinzulegen. Kurz nach 11 Uhr bin ich wieder sehr klar und geerdet und esse mit Bedacht die gesegnete Suppe, die jeweils auch in die Pousada gebracht wird, damit die frisch operierten auch davon essen können. Nun ist auch die letzte Teilnehmerin wieder auf den Beinen nach der Bettruhe. Sie mag jedoch am Nachmittag nicht in den Current sitzen, da es ihr noch nicht sonderlich gut geht. Natürlich ist dies auch in Ordnung. Es wird überall gearbeitet, nicht ‚nur' in der Casa. Nach meiner Rückkehr von der Nachmittags-Sitzung werde ich von ihr abgefangen und eine Tirade von Vorwürfen ergiesst sich über mich. Das ist wirklich die Überraschung. Habe ich nicht gerade eine Stunde zuvor mich darüber gefreut, dass ich sogar mit einer eher kritischen Teilnehmerin ‚den Faden' gefunden hätte? So kann man sich täuschen…: Der Hammerschlag war schon vollkommen, vor allem auch nach einem so tiefen, glückseligen Tag mit so vielen Erfahrungen, bei mir und bei den Gruppenteilnehmern. Ich bin sprachlos, bass erstaunt. Glücklicherweise jedoch völlig ruhig - noch. Practice Mastery. Die Emotionen kommen später und es schüttelt mich gewaltig in meinem Sein. Was ist der Sinn dahinter? Weshalb kreiere ich mir diese Situation wieder? Es ist nicht das erste Mal, dass sich jemand in einer Gruppe durch mich missachtet und falsch behandelt fühlt und dann entsprechend aggressiv auf mich reagiert. Was soll ich daraus sehen und lernen? Ist dies wirklich angebracht und erwünscht, dass ich Menschen an diesen Ort begleite? Gehört dies wirklich zu meiner Lebensaufgabe? Oder bilde ich mir dies nur ein? Werde ich nicht zuhause in meiner Praxis geschätzt und geehrt für das was ich bin und zu geben habe? Zuviel Ego? So bin auch ich mitten in Prozesse eingetaucht. Genauso wie es in den Teachings gelehrt wird…wir sind alle verbunden, der Lehrer ist gleichzeitig der Student - der Student der Lehrer. Persönliches Wachstum - Gleichgewicht - Balance. Dies ist wirklich das Thema dieser Monate - und immer wieder werden wir in Situationen gestellt, die genau dies herausfordern. Nach einer ziemlich langen Nacht, einer Bitte um Hilfe in dieser Situation, um mehr zu erkennen, ist es Samstag geworden. Ich kann einen Massagetermin bei Tanja wahrnehmen für eine Teilnehmerin, die operiert wurde und eine Massage noch verfrüht wäre. Wie wohltuend für die Emotionen und den Körper. Auch das Becken fühlt sich wieder anders an. Nach einem Zwischenfall beim Schlitteln einige Tage vor der Abreise war jedes Bücken eine Qual und auch das Gehen mühsam. Ein vorgesehener Besuch zum Wasserfall fällt buchstäblich ins Wasser, da ein Regenguss bereit steht. Also verschieben wir diesen auf Sonntag. So erholen sich alle auf ihre eigene Weise. Casa Garten, Kristallbett, ausruhen oder shoppen in den vielen kleinen Läden an ‚der Bahnhofstrasse' von Abadiania. Abends zeige ich einigen ein paar Fotos von Orbs auf dem Laptop. Staub, Regentropfen? Oder könnte es tatsächlich sein, dass…? Nun machen sich erstmals einige auf, um nachts in den Gassen und Gärten zu fotografieren. Wie gross ist die Freude, dass auch bei einigen diese sonderbaren Lichtkugeln auf den Digitalkameras erscheinen und sie selbst die unbändige Freude erleben können, wenn sich dieses Phänomen zeigt….und auch nicht zeigt. Die Faszination, dass bei Vergrösserungen diese wundervollen Strukturen sichtbar sind oder sogar Gesichter erkennbar…Freude und Lachen herrscht. Und nein, sie zeigen sich nicht ‚nur' in Abadiania. Sie sind überall vorhanden, auch in der Schweiz. Sonntag morgen gehen wir in den Service in die Casa. Dies ist eine schöne Stunde. Gesang, Gebete, Teilen, ZusammenSein. Und nun können wir nach dem Mittagessen zum Wasserfall. Wir nehmen Taxis bis zum Parkplatz, da ja einige Teilnehmer Operationen hatten und der Weg einfach etwas kritisch ist, auch wenn man sich bestens fühlt. Meine eigenen Erfahrungen vom ersten Besuch haben mich gelehrt, die Empfehlungen zu befolgen. Unser einziger männlicher Teilnehmer kann sich einer kleinen Gruppe Männer anschliessen und wir Frauen gehen gemeinsam zum Wasserfall hinunter. Ja, dieser Platz ist magisch, speziell, unbeschreiblich. Berührt vom Erleben steigen wir den kurzen, etwas steilen Weg zum Parkplatz hinauf und eine Teilnehmerin sagt noch, dass sie langsam gehen müsse und wir bitte auf sie warten mögen. 'Langsam gehen'…Was zehn Tage vor Abreise noch eine Unmöglichkeit gewesen wäre…hier kommt sie frisch und lachend auf dem Parkplatz an, gleich hinter uns. Welch grosse Freude, was sie geschafft hat. Ohne Anstrengung….könnte dies mit den verschriebenen Kräutern und den verschriebenen Kristallbettsitzungen durch Joao im Zusammenhang stehen? Am Montagmorgen möchte sie eine Blutkontrolle vornehmen, vorsichtshalber. Eigentlich weiss sie ja wie es ihr geht. Aber es ist wichtig. Das Resultat kommt einen Tag später an. Nun schwarz auf weiss. Welche eine riesige Freude bei allen. Alle Blutwerte haben sich markant verbessert innerhalb einer einzigen Woche. Sonntag Abend, Zeit für Wunder und Transformation. Meine kritische Teilnehmerin hat von den Orbsfotos gehört und ich zeige sie auch ihr. Erstmals habe ich das Gefühl, dass ein Wandel statt findet. Akzeptanz stattfindet. Zwar sind noch einige Hürden im Laufe der Woche zu nehmen, aber Frieden ist eingekehrt. Die zweite Woche der Casatage beginnt, unsere letzten Tage in Brasilien. Die Stimmung ist wieder erwartungsvoll. Was wohl diese Tage an Überraschungen bereithalten werden? Der Ablauf ist zwischenzeitlich für alle klar und jedes entscheidet für sich selbst, was sie tun möchten. Ich bin da beim Übersetzen der Fragen an Joao behilflich, wo es gewünscht wird und stehe mit in der Reihe. Schon am Morgen ist die Stimmung in der Casa anders wie in der Woche zuvor. Bald wird auch sicht- und hörbar, weshalb. Diese Woche sind rund 50 Medien anwesend aus dem Süden von Brasilien. Im Oktober 07 wurde dort eine neue Casa eröffnet. Die Currents sind besetzt und die Medien leisten unglaublich starke Arbeit. Ich zeige diesen Morgen die Fotos, die mir in der Schweiz anvertraut wurden und freue mich daran, die Kräuterdöschen später anzuschreiben. Auch dieses Mal werden einige Fotos mit Kreuz markiert. So schön, diese Einladungen, hierher an diesen so speziellen Ort zu kommen. Diesen Ort, wo Himmel und Erde so stark verbunden sind - die Trennung so klein ist - und Heilung geschehen kann. Nicht nur physisch. In der Nacht auf Freitag wird sehr intensiv an mir gearbeitet - mit dem Resultat, dass ich am Freitagmorgen starke Zahnschmerzen habe. Hmmm…. Schon lange weiss ich ja, dass ich dringend ein Provisorium reparieren müsste und auch anderes ansteht. Aber…. Ein spezieller Tag, dieser letzte Tag in der Casa, der 29. Februar 2008. Bei unserer Ankunft begrüsst uns frohes Singen. Die Medien aus dem Süden sind am Musizieren vor dem Beginn. Noch einmal werden wir Zeugen von dem Unfassbaren. Sie stehen nun auf der Bühne und singen und beten. Joao erscheint mit zwei Personen für sichtbare OPs. Doch zuvor bedankt er sich bei den Medien und vor allem bei demjenigen, der die Aufgabe der Leitung des Zentrums übernommen hat. Dann operiert er die beiden Menschen, inmitten der Medien auf der kleinen Bühne vor dem Dreieck. Dank einer Teilnehmerin, die Brasilianisch versteht, bekomme auch ich den Inhalt der Worte mit. Sehr berührend. An diesem letzten Morgen gehen einige noch mit abschliessenden Fragen vor Joao und einer Teilnehmerin wird noch eine OP an diesem letzten Casanachmittag verschrieben. Zum Glück weiss ich, dass auch hier von den Entities auf der Rückreise gesorgt wird, wenn ich mich an die Erfahrung der deutschen Heilpraktikerin erinnere, die einige Stunden vor ihrer Heimreise noch eine sichtbare OP bei der Verabschiedung erhielt. Also alles in völliger Ordnung. Es gibt noch eine Möglichkeit, Flexibilität zu üben, als wir nach der Rückkehr vom Wasserfall, den eine Teilnehmerin als Treatment an diesem Morgen verschrieben bekommt, hören, dass die Nachmittagssitzung bereits um 12.30 h wieder beginnt, anstelle von 14.00h. Mittagessen fällt aus, der Teller gesegnete Suppe wird auch für uns reichen. Joao wird am Abend in den Süden reisen in das neue Zentrum, um dort über das Wochenende seine Arbeit weiter zu verrichten und dort Menschen zu behandeln. Das ist tief berührend, denn wie oft habe ich erlebt, dass Menschen 36 Stunden Busfahrt auf sich nehmen, um zu Joao zu gelangen und dann wieder über das Wochenende zurück fahren, damit sie wieder bei ihrer Arbeit sein können. Nun sind die meisten der Gruppenteilnehmer im Current, diesem letzten Current vor unserer Heimreise. Auch diese session geht mit der üblichen Ruhe zu Ende. Aber event. wird es keine Fotos mit Joao geben, die am Freitag abend möglich sind. Oder etwa doch? Kurz kann er sich noch Zeit nehmen, bevor er auf die Reise geht. Wie schön für uns. Später drucke ich noch ein Foto im Internet Cafe aus, das dringend vor meiner Abreise ins Dreieck gehen soll, mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung. Das muss ich dann später am Abend noch erledigen. Jetzt ist keine Zeit dazu. Nach dem Nachtessen werde ich mich also nochmals auf den Weg in die Casa machen - durch den strömenden Regen - um die Dinge zu erledigen, die noch anstehen. Eine Teilnehmerin begleitet mich bis Fruttis und wird dort auf mich warten. Nun stehe ich nochmals am Dreieck und tief ist die Dankbarkeit für die vielen Erlebnisse. Ich bitte um Klarheit, dass ich wissen darf, wohin ich zum Zahnarzt gehen kann, um die notwendigen Arbeiten machen zu lassen. Es ist nicht zu übersehen, dass es nun wirklich Zeit dazu ist. Nicht mehr hinausschieben. Das Ziehen in meinem Kiefer ist immer noch vorhanden. Zurück zu Fruttis durch den Regen. Hier wartet J. mit vier Personen am Tisch sitzend. Lachend begrüsst sie mich. Wie ist das mit Zahnarzt? Hier sitzen drei, und alle drei arbeiten ganzheitlich! Mir kugeln beinahe die Augen aus dem Kopf….Aber dies ist erst der Beginn. Eine Zahnärztin ist aus Ungarn, ein junger Mann aus Sao Paolo und einer aus Deutschland, Konstanz. Er schiebt mir eine Visitenkarte zu. Den Namen kenne ich doch….Ist er nicht auch der Partner in der Tagesklinik in Meersburg? Wo ich meine damalige Zahnsanierung gemacht habe mit den Amalgamentfernungen? Es ist wirklich kaum zu glauben. Er ist erstmals hier in Abadiania, vor zweieinhalb Tagen angekommen und heute abend wieder abreisend. Er durfte während diesen kurzen Tagen durch Joao eine sehr spezielle Behandlung erfahren, wurde in sichtbare OP's mit einbezogen und vieles mehr. Auch er ist voll von dem, was er hier erlebt hat in dieser kürzesten Zeit. Seine Entwicklung von Keramikimplantaten wurden durch die Entities gesegnet…. Instant manifestation - einmal mehr. Und einfach so tief berührend, wie alles, aber auch wirklich alles seinen Sinn hat und Fäden zusammen geführt werden. Danke für das SOS Email und danke für das ‚Durch den Regen gehen'…. Und damit waren die Zahnschmerzen verschwunden… Ok, Ziel erkannt…: Am Samstag Mittag verabschieden wir uns in der Pousada nach dem Mittagessen. Auch von J., die noch eine Woche verlängert hat. Nicht nur, dass sie sich verliebt hat, auch für sich selbst ist diese Woche nochmals eine Möglichkeit, weitere Einsichten und Heilungen an diesem speziellen Ort zu erfahren. Und dies gibt ihr noch mehr Möglichkeit, sich mit dem Grund ihres Verliebtseins noch auszutauschen: Ein junger Hund wartete in den ersten Tagen vor der Pousada auf sie. Liebe auf den ersten Blick, gegenseitig. So kann auch sie sich an all den Synchronizitäten noch erfreuen, die es ihr ermöglichen, ihren neuen Freund und Kameraden mitzubringen in die Schweiz. Alleine diese Geschichte könnte einen Reisebericht füllen… wer weiss, vielleicht wird sie eines Tages auf meiner Web zu lesen sein - von ihr selbst geschrieben…: Nun erfreuen wir uns als Abschluss vor der Abreise an den beeindruckenden Bauten in Brasilia. Temple of Goodwill, der Blauen Basilika und der Kathedrale. Nochmals eine vorzeitige Verabschiedung von unserem strahlenden, wundervollen 75jährigen männlichen Teilnehmer, der sich noch eine Woche Ferien am Strand vor der Rückreise gönnt und wir gelangen zum Flughafen. Lange, lange Schlange vor dem Check-In. Das dauert. Da kann ich sicherlich ganz schnell zur Toilette. Als ich zurück komme ist niemand mehr da, wo ich sie erwartet habe - die Gruppe wurde direkt zum Check-In vorgelassen und sie waren bereits dabei, die Gepäckstücke aufzugeben. Hmm….welche Hilfe ist denn da wieder unterwegs…: Innerhalb einiger Minuten ist auch das geschafft und ich bin im Besitze einer langen Liste mit aufgegebenem Gepäck. Wir geniessen eine wundervolle Rückreise ohne jegliche Zwischenfälle oder Wartezeiten. Auch meine Bedenken betreffend Zahn und Druckausgleich im Flugzeug werden glücklich aufgelöst. Gut, dass ich auch hier hinhöre und keine Schmerztablette nehme. Komischerweise sollte ich erstmals in meinem Leben Schmerztabletten kaufen, in der letzten Woche vor der Abreise. Zwei Tage später hatte ich den Sturz mit dem Schlitten und tatsächlich eine Tablette davon eingenommen. Aber diese Beschwerden sind nun auch vollends weg und Bücken, Sitzen und Tragen kein Problem mehr. Nach der pünktlichen Ankunft in Zürich verabschieden wir uns bei der Gepäckankunft. Mein eigener Koffer hat es als einziger beim knappen Transfer in Lissabon nicht geschafft. Schön…nun wird er mir nach Hause gebracht. Ohne Schleppen. Ja, es wird immer für uns gesorgt. Nun ist Ankommen, Integrieren angesagt. Bei jedem werden die Prozesse weiter gehen, Heilungen geschehen, dort und in welchem Rahmen sie geschehen dürfen. Eines ist sicher: Jedes einzelne durfte grosse Geschenke mit nach Hause nehmen, die einen sichtbar, die anderen noch nicht sichtbar. Die leuchtenden Augen bei der Verabschiedung sprechen für sich. Von Herzen ein Danke. Ein Danke für das Vertrauen, dass ich begleiten durfte. Ein Danke an Joao für seine Mission, an die Geistige Welt für all die Geschenke des Sichtbar Werdens ihrer Präsenz und ihrer Unterstützung, die Berührung aller Herzen. Mit einem Regenbogen voller Lichterfunken durch Wolken, Sturm und Regen zu Dir grüsse ich Dich. Aloha und Namaste
Reisebericht nach Abadiania August 2008 Wieder einmal ist es soweit. Eine Gruppe trifft sich erwartungsfroh am frühen Morgen des 11. August 2008 am Gate im Flughafen Kloten. Die Reise nach Abadiania kann beginnen. Im Vorfeld dieser Reise habe ich einige wunder-volle Synchronizitäten erlebt. Im Mai erwähnt eine Frau in der Meditation mit der Casa, dass sie nach Italien reist zu Franz von Assisi und dem Ort Cascia, wo die heilige Rita beheimatet war. Die heilige Rita. Sie war es, die Joao erstmals erschien, als er noch ein Junge war, und er somit eine sehr starke Verbindung zu ihr hat, wie auch zu Franz v. Assisi, der immer anwesend ist. Sehr spontan bitte ich M., falls sie nach Cascia gehen würde, ob sie die Rose und das Foto von Joao mitnehmen würde an diesen für ihn so speziellen Ort. Es ist eine getrocknete Rose, die ich bei meinem ersten Besuch bei Joao von ihm erhalten habe und sie seither bei mir liegt. Selbstverständlich nimmt M. dies gerne in Verwahrung und sie wird sehen, wie es sich ergeben wird. In der nächsten Meditation kommt M. mit einer wunderschönen roten Rose und vielen Fotos, die sie in Cascia gemacht hat von der Kapelle, der Statue der hl. Rita. Wie die Synchronizität wirkt. Bevor sie in die Kappelle ging, waren einige Leute da. Bei ihrem Eintritt war die Kapelle jedoch leer. So konnte sie die Rose in die Hände der Statue und Joaos Foto zu Füssen legen. Als dies erledigt war, traten wieder Menschen in die Kapelle ein. Dies geschah einige Tage nach ihrem Namenstag im Mai. Sie bringt auch DVD’s mit über König Salomon und eine moderne Fassung der Geschichte der hl. Rita. Und nun sind die vielen Fotos und die getrocknete rote Rose sicher in meinem Gepäck, um sie Joao zu überbringen und ihm hoffentlich eine Freude zu bereiten. Damit sich der Kreis wieder schliesst. ***** Die Reise ist wieder problemlos und wir werden in Brasilia von Luciano, dem Taxifahrer der Pousada, abgeholt. Sonnenuntergang auf der Fahrt nach Abadiania. Müde aber glücklich erreichen wir diesen speziellen Ort im Zentrum von Brasilien und beziehen unsere Zimmer. Die ganze Gruppe ist im neuen Namaste gegenüber dem Hauptgebäude untergebracht und ich kann wieder eines meiner bevorzugten Zimmer im hinteren Teil des Hauptgebäudes beziehen. Wir geniessen erstmals das wundervolle Essen. Nach Hause kommen – An-Kommen. Und bereits sind erste bekannte Gesichter hier, die willkommen heissen. Bob Dinga und Diana Rose, die tollen Reiseleiter aus Amerika, sind wieder mit einer grossen Gruppe hier. Sie sind auch Mitorganisatoren des riesigen Events Ende September, wenn Joao wieder nach Amerika geht. Der kommende Tag ist ausgefüllt mit Informationen, erstem Besuch des Casageländes und Buchen von Kristallbettsitzungen. Leider ist kein Termin mehr frei an diesem Tag, weil alle Kristallbetten ausgebucht sind. Aber wir erhalten Sitzungen für den ersten CasaTag. Nun beschliessen wir, einen ersten Besuch beim Wasserfall abzustatten, wo ich noch Bewilligungen habe (später stellt sich heraus, dass ich einem Missverständnis mit der Bewilligung erlegen bin – ja, man lernt niieeee aus). So bekommen wir alle etwas sehr Spezielles bereits an diesem ersten Tag nach der Ankunft. Jedes ist berührt von diesem mystischen Ort und dem speziellen Wasser der Heilung, ausser G. die bereits das Bett hüten muss, als Nachwehen der langen Reise (oder Vorbereitung auf das Kommende?). Erster Casa-Tag. Bereits früh morgens ist grosse Aktivität in der Pousada. Vorfreude, glänzende Augen, aber auch Gefühle der Unsicherheit, was da kommen mag, sind spürbar. Wieder ist es absolut berührend, die vielen weiss gekleideten Menschen zu sehen, die in Richtung Casa gehen oder in Rollstühlen geschoben werden. Jedes in der Gruppe weiss, welche Fragen oder Bitten den Entities/Joao gebracht werden und wir sind früh bei den Übersetzern. Kaum ist die erste Reihe der Operationen aufgerufen und schon ist ein erster Höhepunkt: Joao erscheint mit einer Person auf der Bühne und gibt eine sichtbare Operation. So dass jedes bereits in diese hohe Schwingung eingelassen wird, wo das Unfassbare sichtbar wird. Dann stellen wir uns in der langen Reihe an. Plötzlich tippt mir jemand von hinten auf die Schulter. Meine Augen werden grösser und grösser, als ich mich umdrehe und in warme, blaue Augen schaue. Die Tasche fliegt auf den Boden und lachend und weinend zugleich liegen wir uns in den Armen. Wiedersehensfreude: Peter – the merman….Bei meinem allerersten Besuch in Abadiania habe ich ihn getroffen – damals - mit Rebecca, der lauten, herzvollen Gypsy aus New York, die mir das Kristallbett nahe gebracht hat. Während all der Zeit ist ein Foto in meinem Büro aufgestellt – einfach ein Symbol einer Verbindung aus alter, alter Zeit. Und hier ist er. Später haben wir etwas Zeit bei der Suppe, um auszutauschen und zu staunen, wie synchron die Reise geplant wurde, mit Unsicherheiten, welches Datum jetzt das Richtige wäre und der Entscheidung zur selben Zeit. Später zeigt er Fotos, die er bei sich trägt, und genau dasselbe Foto ist mit dabei, wie es in meinem Büro ist. Einfach schön. Aber vorher bin ich nun in der Reihe mit meinen Gruppenmitgliedern. Bei allen ist diese Vorfreude, aber auch dieses Gefühl der Unsicherheit, was da auf sie wartet. Einige sind in der 1. Reihe für ihre allererste Begegnung mit Joao, andere sind in der 2. Reihe, weil entweder bereits einmal ein Foto von ihnen gezeigt wurde oder sie zum wiederholten Male hier in Abadiania sind. Das Übertreten von der Halle in den ersten current ist für mich wie das erste Mal: Dieses Eintreten in ein Kissen der Liebe, völlig durchdringend, all-umfassend. Wie bin ich den Menschen dankbar, die hier mithelfen, mit geschlossenen Augen sitzend. Bei den einen ist ein tiefes Lächeln auf dem Gesicht, bei anderen leuchtet die Energie durch und durch oder es wird mit ihnen und durch sie gearbeitet. Genauso ist das Gefühl im zweiten current. Die Musik, die Bilder an den Wänden, die Veränderungen, die seit meinem letzten Besuch vorgenommen wurden und ein erster Blick auf Joao auf seinem Stuhl sitzend. Wieder sind die effektiven Begegnungen mit Joao oder den Entities kurz. Erste Operationen werden verschrieben, Kristallbettsitzungen oder current. Und erste Prozesse beginnen damit zu laufen. So treffen wir uns nach der Einnahme der gesegneten Suppe wieder in der Pousada und letzte innere Vorbereitungen für die OP’s am Nachmittag. 3 Teilnehmer bereiten sich vor. So auch Bruder und Schwester, die zusammen hierher gereist sind. Der Bruder ‚ja eigentlich nur als Begleiter’ für seine Schwester. Natürlich erhält nun auch er die Geschenke. So schön. Nein, niemand möchte eine sichtbare OP, aber alle sind tief berührt, als ich sie am Ausgang nach der OP erwarte, ihnen die Rezepte für die Kräuter abnehme und mit ihnen in die Pousada fahre. Nun folgen die 24 h Bettruhe. Der Donnerstag, zweiter Casa-Tag, ist ziemlich ruhig, weil ganz viele sich in der Bettruhe befinden. Und ich kann dieses Mal bereits die Zeit nutzen, um selbst in den Current zu sitzen, mitzuhelfen und zu empfangen. Freitagmorgen sind alle wieder präsent. Glänzende Augen, viele innere Erlebnisse. Nur L. wartet sehnlichst, dass auch er endlich ‚etwas bekommt’, nicht ‚nur’ Kristallbettsitzungen. Und siehe da…..heute Morgen bekommt auch er eine OP verschrieben. Aber nicht nur er, sondern auch G. erhält bereits eine zweite OP…hmmmm……und immer noch ist sie ,in den Ferien’, humorvoll annehmend. Heute Morgen ist auch für mich die Zeit, das Geschenk von M. Joao zu übergeben und auch die mitgebrachten Fotos für die Fernbehandlung zu zeigen, damit ich über das Wochenende die Döschen mit Kräutern anschreiben kann. Ich habe Arturo, dem Übersetzer erklärt, was es mit der Rose und den Fotos auf sich hat. Als ich nun mit der ersten Person vor Joao stehe, möchte er, dass ich jetzt – und nicht später – die Rose und Fotos übergebe. So stehe ich nun also vor Joao, bzw. der Entity, während Arturo alles übergibt und erklärt. Und hier ist es – dieses unbeschreibliche Lächeln, das mitten ins Herz trifft. Ich höre, dass es ganz wichtig ist, dass Medium Joao die Gaben übergeben werden, dass er als Mensch, diese Gaben erhält. Ich werde in seinen Current geschickt. Fotos am Nachmittag zeigen, nicht jetzt. So finde ich im current den allerletzten freien Stuhl. Zwei Reihen vor dem Bild mit der Nonne mit den roten Rosen. Hier sitze ich nun, geschlossene Augen und es beginnt ein Dialog, so unglaublich tief und berührend, dass ich nur schluchzend ‚im Stuhl hänge’. Welche Geschenke. Auch der Nachmittag ist voll von Geschenken. Wieder tief berührt davon, was die beiden aus der OP mitnehmen. Für L. ist es sehr schwierig, so lange still zu sein in der Bettruhe, für G. weiterhin Übung, was sie ja jetzt schon kennt. Ich kann anschliessend in der Reihe die Fotos zeigen und bin schon etwas erstaunt zu sehen, wie viele dieses Mal ein Kreuz, eine Einladung nach Abadiania, erhalten. Wie schön. Als ich mit Fotos und Rezepten in der Hand im letzten Raum für die Reinigung sitze, wird der Dialog vom Morgen einfach nochmals kurz fortgesetzt – damit ich es wirklich annehmen kann? Später höre ich von Helfern, dass die Rose äusserst vorsichtig ins Auto von Joao gebracht wurde und er die Gaben von M. mit nach Hause nimmt. Dr. Valdivino war die Entity, die am Morgen inkorporiert war. Ich bin einfach nur glücklich. Wochenende. Die erste Woche ist bereits vorüber. In unserer Gruppe hat jedes einzelne tiefe Berührungen erhalten. Sei es in den persönlichen Begegnungen mit Joao, sei es im Current, in der Erfahrung der Operationen oder in der Begegnung mit einem Du. Glänzende Augen, verändertes Verhalten. Am Samstagnachmittag gehen wir zum Wasserfall, mindestens diejenigen, die nicht in der Bettruhe sind. Wieder strahlende Augen. Heute ist Mondfinsternis. Sowieso ganz speziell, die Energien, die da sind in dieser Zeit. Nach der Sonnenfinsternis nun die Mondfinsternis. Wir sitzen beim Nachtessen – und jaaaa….hier ist er, der Mond. Viele gehen auf die Strasse, um diesem Schauspiel zuzusehen, wie sich die Scheibe des Mondes langsam verdeckt. Viel Spass und Freude ist mit dabei – und wow: Eine Amerikanerin erhält auf ihrer Digitalkamera etwas völlig anderes wie den Mond oder Orbs: gleissendes rot-weisses Licht ist auf ihrer Kamera. Ja, ich darf dieses Foto verwenden für meinen Vortrag am 11. Oktober am Meditationstag in Zürich. Super, super…. Am Sonntagmorgen gehen wir in den Service in die Casa. Dies ist eine Stunde des Miteinander-Teilens. Es werden Lieder gesungen, Menschen teilen ihre Talente oder ihre Geschichten. Ich mag diese Stunde. Sie ist unbeschwert und fröhlich und es sind viele schöne Begegnungen möglich. Erstmals höre ich auch von Alexander, dem Jungen im Rollstuhl, der seit einigen Jahren in Abadiania ist und nun in einem Spital liegt. Er hat oft auch im Rosenkranz vorgebetet oder man hat ihn bei Übungen mit dem Vater gesehen. Am Nachmittag muss ich mich endlich an ein Thema machen, das mir noch kurz vor meiner Abreise in der Schweiz präsentiert wurde. Sehr schwierig – und doch muss es sein. Eine Erkältung hält Einzug. Ich wundere mich nicht. Montag und Dienstag sind Tage des Erholens, für viele Tage des Shoppens der vielen schönen Dinge, die hier feilgehalten werden, eventuell Kristallbettsitzungen. Dienstag-morgen noch einmal ein Besuch beim Wasserfall. Hier macht L. die Erfahrung, dass nun wirklich alles langsamer gehen muss nach der OP…J Aber die Neuigkeit, dass Alexander am Montag die Ebene gewechselt hat, betrifft doch. Seine Abdankung findet am Dienstagnachmittag statt. Wieder eine Abdankung. Und wieder ist es ein Junge. Wie beim letzten Mal Martins und Fernandas Sohn Gabriel, der damals bei einem tragischen Unfall die Ebene wechselte. Es ist sehr berührend, wie der Vater erzählt, wie ihm Alexander als etwa Achtjähriger erklärt hat, dass er sehr bewusst ihn als Vater, bzw. sie als Eltern, ausgesucht hatte. Ja, und jetzt ist er frei, frei vom Rollstuhl, frei von den Einschränkungen, die ihm sein körperliches Handicap gegeben haben. Heilung – anders wie erhofft? Nun beginnen wieder die Casa-Tage. An diesem Mittwochmorgen gehen einige zuerst in den current, und dann am Nachmittag vor die Entity, sei es für die Revision oder in die Reihe für Fragen und Bitten. Erstaunlich. Niemand erhält eine weitere OP. Die Revision ist kurz und ohne spezielle Nachbehandlungen. Der Donnerstagmorgen ist nun wieder offen für Überraschungen. L. bekommt jetzt nochmals eine OP verordnet und G. wird auf die Nachmittagsreihe verwiesen. Und da geschieht es doch tatsächlich, dass sie nochmals eine OP erhält. Am Freitagmorgen, dem letzten Tag. Also heisst es am Donnerstagabend für sie packen, damit alles bereit ist am Samstagmorgen für die Abreise. Das ist nicht so einfach, emotional. Aber wie immer, hat auch dies seinen Grund und wunderbar, dass sie nochmals eine OP erhält, speziell auf ihre sehr spezielle Bitte hin, die nichts mit körperlicher Heilung zu tun hat. An diesem Abend versuche ich, mit Jocelyne einige Worte zu wechseln. Aber wieder soll es nicht sein. Wir sitzen draussen in unserer ‚Raucherecke’ auf der Strasse, als uns Steven, der junge, 18jährige Amerikaner, der das zweite Mal hier ist, voller Panik anspricht. Heute hat auch er von den Entities eine OP für den kommenden Tag verschrieben bekommen. Das kann aber nicht sein. Da muss ein Irrtum vorliegen. Die Entities müssen doch wissen, dass er keine OP erhalten kann. Seine Mutter muss ihm zuerst die Medikamente bringen. Sie kommt am Samstag an. Diese OP ist ein Irrtum der Entity! Könnte es womöglich sein, das nicht die Entität in Joao war, die ihn wirklich gut beraten könnte? Alle Versuche, ihn vom Sinn dieser Verschreibung zu überzeugen, schlagen fehl. Bis…..sich ein anderer Steven zu uns gesellt und voller Freude von seinen heutigen Erlebnissen vor Joao erzählt. Ja, die Entität hat mit ihm geplaudert. Voller Liebe und Freude. Es war Dr. Augusto..(üblicherweise eher bekannt als sehr direkt und klar). Wie müssen wir alle lachen. Ausgerechnet ‚der Chefarzt’ der Casa hat dem jungen Steven die OP verschrieben. DAS kann kein Irrtum sein! Nun sind wir gespannt, was seine Entscheidung sein wird. Wir freuen uns am nächsten Tag ungemein, dass der junge Steven den Mut hat, die OP anzunehmen und diesen Schritt in seiner eigenen Heilung zu gehen und darin zu wachsen. Schlussendlich war dieser Schritt ein Riesenschritt in seinem Wachstum und in seiner Entwicklung und er hat die OP und die nachfolgende 24h Bettruhe bestens überstanden. Welch eine Freude für alle! L. macht auch grundsätzliche Erfahrungen in diesen letzten Tagen: Er kann sechs Stunden aneinander schlafen. Welch eine Erlösung und welche Veränderung! Und für uns ist nun der letzte Tag angebrochen. Freitag. Bereits. Die einen gehen am Morgen nochmals in die Reihe und verabschieden sich oder sitzen nochmals in den Current. Am Nachmittag hat L. seine Revision von der ersten OP und gleichzeitig seine Verabschiedung von der Entity. Wie müssen wir alle lachen, als L. sich selbst in Brasilianisch bei der Entity bedankt….und die Augen von Joao sind voller Liebe. Nun sind die Koffer gepackt, auch mit den vielen Dingen, die ich noch für Beatrice Wiesli mit in die Schweiz nehme für den Grossevent am 11. Oktober in Zürich. Nun heisst es wieder, sich zu verabschieden. Vor allem verabschieden von Jocelyne, meiner tollen Gefährtin, die zweimal bereits vorher mit mir gereist ist und die mir eine solch grosse Unterstützung war, vor allem im April, als ich an meine Grenzen geführt wurde mit der Betreuung einer schwerst kranken Frau, die nochmals nach Abadiania kommen wollte. Damals durfte ich auch Zeuge ihrer eigenen wunder-vollen Heilung sein. Ja, sie wurde in Abadiania geheilt von Tumor und Metastasen. Den medizinischen Beweis dafür bekam sie kurz nach ihrer Rückkehr in die Schweiz bei Nachuntersuchungen. Welch eine unglaubliche Freude!!!! Nun bleibt sie bis November hier – in ihrem neuen Zuhause – mit ihrer Liebe, dem kleinen Hund Anima, der auf sie gewartet hatte im Februar. Dieses Mal hatten wir nicht viel Gelegenheit, miteinander auszutauschen. Und nun Verabschiedung…. Jocelyne …Du wirst mir in der Schweiz fehlen – unser Austausch….aber so schön zu wissen, dass hier ein Dauerkontakt besteht. Wir fahren am späten Vormittag ab, um noch in Brasilia die Sehenswürdigkeiten zu bewundern, bevor wir auf den Flug am Nachmittag gehen. Erstmals wieder eine andere Energie und Vorbereiten auf den Alltag. Temple of Goodwill mit der Spirale, die Blaue Basilika und die Kathedrale und dann zum Flughafen und Einchecken. Alles geht wieder reibungslos. Bis…..zur Landung in Lissabon. Mein Kopf möchte zerbersten. Ich kann den Druckausgleich nicht machen wegen der Erkältung, die immer noch da ist – und die ich nicht mehr beachtet habe. Können da so viele Kanäle im Kopf sein? Nun verstehe ich, weshalb immer wieder davor gewarnt wurde, mit Erkältungen zu fliegen. Aber zu spät….Wie kann ich den Flug nach Zürich überstehen? Der Nasalspray, den ich bekomme, hilft teilweise und meine vielen Bitten werden erhört. Sanft ist die Landung in Zürich. Das Erlebnis hat mich jedoch sehr mitgenommen und die Verabschiedung am Flughafen ist deshalb eher kurz. Aber alle unsere Koffer sind angekommen. Sie haben es sogar in Lissabon trotz der kurzen Transitzeit geschafft. An-Kommen. Die Erlebnisse integrieren und den Prozessen vertrauen, die in Abadiania den Anfang nahmen. Für mich beginnt eine ganz neue Erfahrung. In der zweiten Woche nach der Rückkehr bekomme ich unerwartet sehr hohes Fieber. Nach einigen Tagen des Abwartens muss ich medizinischen Rat einholen und werde infolge einer schweren Infektion auf Antibiotika gesetzt. Ich werde einfach ‚lahm gelegt’, nichts geht mehr. Sogar das Akashah Kinesiologie Wochenende kann nicht stattfinden und auch die Präsentation, die Jacqueline aus der Gruppe im Kanton Aargau organisiert hat, muss ich absagen. Aber Jacqueline meistert diese blendend. Ich muss zu mir schauen. Viele Einsichten geschehen in diesen Tagen und ich bin äusserst dankbar für das Kristallbett. Langsam ist der Heilungsprozess. Ja, jetzt wäre es schön, für mich selbst nach Abadiania zu gehen…aber die Entities sind auch hier, unterstützen, helfen…. Es heisst, langsam zu gehen. Schritt für Schritt – in diesen enorm kraftvollen Energien dieser Zeit. Lustig, ich habe doch noch für den neuen Healing Circle am Dienstagabend geschrieben: Zurzeit kommen viele Menschen an ihre physischen und psychischen Limiten….Einmal mehr muss ich selbst erfahren…damit ich das tiefe Verständnis für die Menschen leben kann, die zu mir kommen. Balance und Ausgleich im Alltag ist nicht nur ein leeres Wort in diesen Zeiten, wo im Aussen einiges machtvoll verändert wird – und so auch im Innen. Nun wünsche ich Dir in Deinem Alltag Ausgeglichenheit, Balance und viel Freude und sende Dir einen Regenbogen voller Lichterfunken vom Zürichsee. Aloha und Namaste TiaRa Rita ****** Reisebericht Mai/Juni 2009 Vor kurzem bin ich von meinem vorläufig letzten Aufenthalt in Abadiania von Joao de Deus zurückgekommen. Dieses Mal war es eine Reise für mich selbst, zusammen mit meiner engen Freundin Gabriela. Wie schön! Nach unserer Ankunft stellen wir fest, dass relativ wenig Menschen in der Casa anwesend sind und unsere Unterkunft genügend Platz hat, um uns wohl zu fühlen. Auch hier: Ruhe vor dem Sturm. Denn einige Wochen später wird alles überfüllt sein mit einigen Tausend Menschen, die zu Joao’s Geburtstag anreisen. Anpassen und Ankommen…Das Wetter ist nicht gerade einladend und eher ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Wir frieren! Obwohl nun in der südlichen Halbkugel Herbst ist, sollte es eigentlich hier tagsüber heiss sein mit kühlen Nächten. Aber der Himmel ist bewölkt und starke Winde blasen ins Gesicht. Gut, dass wir wenigstens Faserpelzjacken dabei haben und uns da hineinkuscheln können. Wir sind mit viel Gepäck angereist und haben zwei riesige Reisetaschen voller Kleider und Kinderkuscheltieren mit dabei, die mir von verschiedenen Seiten für die Mitnahme nach Brasilien übergeben wurden. So sind wir diese Reisetaschen am Leeren und ich höre meinen Namen leise rufen. Eine Angestellte winkt mir zu und als ich diesem Ruf folge, stehen vier Frauen um mich herum und versuchen mir auf Brasilianisch zu erklären, ob es möglich ist, dass sie zuerst durch die Kleider gehen können, bevor wir sie in die Suppenküche geben. Natürlich ist das möglich! Das Fest beginnt: Vier Frauen beginnen fröhlich lachend und scherzend in die grossen Säcke zu tauchen. Blusen, T-Shirts, Pullover und Faserpelze werden prüfend aufgehalten und begutachtet, Plüschtiere ans Herz gedrückt und bald gehen die neuen Besitzerinnen stolz und glücklich mit vollen Armen von dannen. Ein junger Angestellter hat sich voller Freude einen Schlüsselanhänger ‚geangelt’ und fragt, ob er eventuell die restlichen Kleider einer Familie mit 5 Kindern zeigen darf, die absolut NICHTS haben….Später erzählt er über die Freudestränen bei der Familie. Ja, DAS sind die Momente, die zählen und ein Danke geht an alle, die mit ihrem Beitrag dazu beigetragen haben. Ankommen…..aus unserem Überfluss in die Einfachheit. Obwohl diese Umgebung im Umfeld der Casa nicht das wahre Gesicht von Abadiania (oder Brasilien) zeigen kann. Und trotzdem ist diese Realität gleich um die Hausecke greifbar. Wieder gehe ich am Dienstagabend in die Information, einfach wieder um Klarheit zu erhalten, ob sich die Regeln in der Casa verändert haben, damit ich à jour bin. Es ist für mich nach wie vor essentiell, dass ich mich in dieser Zeit an diese Regeln halte. Zu oft habe ich anderes gesehen und erlebt – und dann auch Folgen davon. Obwohl ich dieses Mal nicht als Reiseleiterin anwesend bin. Mittwochmorgen….Immer noch ist es kalt und bewölkt. Aber wie jedes Mal ist der Anblick der weiss gekleideten Menschen, die in Richtung Casa gehen oder in Rollstühlen geschoben werden, ein berührender Anblick. Nein, keine Sekte…J Während den beiden Tagen haben mich bereits einige bekannte Gesichter begrüsst und willkommen geheis-sen und auch Jo nimmt mich mit ihrem strahlenden Lachen in ihren verbliebenen Arm. Ja, es ist schön, wieder zu kommen. Meine innere Absicht ist klar, ich möchte möglichst viel in den Current sitzen und mit beitragen am Ganzen…. Das Innenleben der Meditationsräume hat sich verändert und nun sind brandneue, schöne, blau gepolsterte Holzbänke da. Beinahe schaut es aus wie in einer Kirche mit diesen Bänken – nur der Geruch stimmt noch nicht J. Bequem oder unbequem sei dahin gestellt – die eigenen Prozesse sind vermutlich Teil dessen. An diesem ersten Tag in der Casa habe ich schon die Möglichkeit, eines der vielen Phänomene bei Joao zu beobachten. Am Morgen gehe ich selber mit einer Bitte vor die Entity. Einmal mehr strahlen mich riesige blaue Augen an und geben mir die Weisung für eine Kristallbettsitzung. Bei einem nochmaligen ‚Besuch’ mit Gabriela am Nachmittag sind die Augen braun/grün. Mit Sicherheit ist nun eine andere Entität inkorporiert und Gabriela erhält eine erste OP für den nächsten Morgen verschrieben. Schon beim Vorbereiten des Packens zuhause ist mir aufgefallen: dieses Jahr werde ich genau am Namenstag der Hl. Rita von Cascia dort sein. Und damit findet auch ein Anfang seinen Abschluss: Während nun einem Jahr hat in den Casa Meditationen eine Kerze gebrannt, die aus dem Wallfahrtsort Cascia stammte. Vor einem Jahr durfte ich Joao ein Geschenk übermitteln aus Cascia und dieses Jahr sollte nochmals ein Foto der Hl. Rita und der Rest dieser Kerze zu ihm finden. An diesem Freitagmorgen bin ich wie viele andere in der Halle am Warten. Die Bühne ist mit Blumen geschmückt. Volunteers tragen die Geschichte der Hl. Rita vor. Joao taucht unvermittelt mit einer Person auf, die eine sichtbare OP auf der Bühne erhalten wird. Aber vor dieser OP erzählt er selbst seine Begegnung mit der Hl. Rita, die ihm als Junge eine Warnung vor Erdbeben und der Zerstörung von einigen Wohnhäusern gegeben hatte und seitdem seine Verehrung hat. Auch im Meditationsraum von Joao sind Blumen am Boden und schmücken die letzten Meter vor seinem Stuhl, auf dem er sitzt. Die Übergabe ist kurz, Freude strahlt aus seinem Gesicht. Nun warte ich noch auf die Beantwortung für die Bewilligung zum Wasserfall, die beim ersten Mal noch nicht beantwortet wurde. Ich werde befragt für wie viele Personen ich sie möchte – wir sind zwei – und die Antwort kommt mit dem grossartigsten, liebevollsten Lächeln zurück: Quaranta…40! In Italienisch wird die Antwort gegeben! Obwohl ich Joao noch nie in einer anderen Sprache als Brasilianisch gehört habe…Wow…nur die Anzahl irritiert mich schon. Eine ganz schöne Aufgabe… Am Nachmittag ist auch Gabriela wieder mit in der Casa dabei nach ihrer OP und der 24 Stunden Bettruhe. Beide sitzen wir in den Current. Wochenende – Pause – Integrieren. Schon anfangs Woche habe ich mir ein Buch in der Pousada ausgesucht und bin wieder einmal einfach am Lesen eines Romans. Kein Laptop begleitet mich dieses Mal und so geniesse ich einfach ‚faul sein’. Zeitweise jetzt bei Sonnenschein auch in einer Hängematte im Garten oder beim Erholen mit sehr frühem ins Bett gehen und Schlafen von 10 bis 12 Stunden. Es ist ja hier so nahe am Äquator bereits um 18.00h dunkel wie auf Hawaii… So hänge ich den ganzen Samstag, bin am Lesen....bis Gabriela am späteren Nachmittag bittet, mit ihr zu kommen. Sie möchte noch einen Kristall kaufen und mich dabei haben. Bis anhin sollte ich selbst nirgends etwas einkaufen. Wir gehen in einen nahen Laden, der ihr schon gut bekannt ist und sehr schöne verschiedene Kristalle hat. Während sie aussucht gehe ich etwas durch den Laden in die hinteren Reihen, finde metallene Ruten und habe Spass, mit ihnen durch den Laden zu gehen und ihre Antworten zu erhalten. Schmunzeln. Aber ich brauche sie ja nicht. Beim Umdrehen werden meine Augen angezogen und ich bin überrascht: Da steht auf einem Regal….ein Kristallschädel, nein, drei Kristallschädel! Hmm….Am wenigsten hätte ich diese hier erwartet! Engel, Herzen, Heiligenstatuen, verschiedene Tiere…. Aber Kristallschädel?! Nun ist es keine Frage mehr. Alles klar. Der Kristallschädel ist nicht gross, aber ungemein schön. Einige grossartige Regenbogen-formationen an unterschiedlichen Stellen sind sichtbar und glitzern durch den Schädel. Die Inhaberin packt ihn sorgfältig ein und freut sich mit mir, spricht aber kein Englisch, nur ihr Mann, der aber abwesend ist. Und eingepackt bleibt er. Ich möchte keine Energien mischen. Ich bin hier aus einem anderen Grund (?). Am Sonntag ist dann das erste Mal Wasserfall angesagt. Und doch sind erstmals nur Gabriela und ich auf dem Weg an diesen mystischen Ort. Schmetterlinge spielen beim Warten mit Gabrielas Füssen und Beinen und sogar ein Blauer Morpho zeigt sich kurz (damit Gabriela weiss, wer er ist…J) Weil offensichtlich dieser Blaue Morpho erscheint, sobald ich zum Wasserfall hingehe und verschwindet mit einer grossen Kurve über dem Wasserfall, sobald ich unter ihn treten kann…Einfach Danke! Beide sind tief beglückt von unseren eigenen Erfahrungen unter dem Wasser. Am Dienstag werden wir dann mit einer Gruppe nochmals hierher kommen. Zweite Woche, Casa-Tage. Als Einstieg sitzen wir beide am Mittwochmorgen nochmals in den Current um am Nachmittag vor Joao zu treten. Nochmals bekommt Gabriela eine OP verschrieben und ich werde mit meiner Frage auf den nächsten Morgen vertröstet. Und am nächsten Morgen auf den Nachmittag…und damit beginnen ‚einige’ Prozesse zu laufen. Auch ein Kristallbettsitzung kann mir da höchstens etwas Ausgleich geben…Als dann am Nachmittag nochmals auf nun bereits Freitag morgen verwiesen wird, bin ich jetzt ruhig, annehmen ohne Hinterfragen….und geniesse den restlichen Nachmittag in der Hängematte mit lesen. Das muss seinen Grund haben…. die Antwort schlussendlich am Freitagmorgen ist ganz einfach….im letzten Raum sitzen….Da muss aber ganz viel zwischenzeitlich gearbeitet worden sein! Ohne verschriebene OP. Den letzten Freitagnachmittag verbringen wir beide nochmals im Current……lange, unendlich lange erscheint das Sitzen diesen Nachmittag und unbequem (!) und doch mit einigen lustigen Erlebnissen. Und nochmals Wochenende. Unsere Abreise ist am nächsten Mittwochnachmittag, weil der Flug am Donnerstag gestrichen worden war. Länger konnte ich nicht bleiben, da ich hier in der Schweiz Verpflichtungen fürs Wochen-ende habe. Dies gab uns nochmals die Möglichkeit, am Mittwochmorgen in die Casa zu gehen und auch gemütlich die Tage nochmals anzugehen und integrieren zu lassen. Dieser Samstag war ein eigenartiger Tag. Öfters Schwindel und ‚komisch’. Also perfekt, um sich zu schauen. Gegen Abend rafften wir uns auf und gingen nochmals in den Steineladen. Und siehe da. Heute war der Mann der Inhaberin ebenfalls dort. Wir begannen zu plaudern und ich erzählte, dass ich diejenige mit dem Kristallschädel sei (die anderen beiden waren immer noch auf dem Regal). Und dann begann eine ausser-ordentlich interessante Konversation, indem er von den kommenden Veränderungen und 2012 sprach. Er gab einige Informationen zu den Kristallschädeln an sich und ich hörte zu meinem grossen Erstaunen, dass in genau dieser Nacht während gut einer Stunde eine riesige Welle von Energien zur Erde geschickt würde unter der Leitung von Erzengel Michael. Hmm…Bereits war die Erklärung für das ‚Unwohlsein, Schwindel’ gegeben. Der Sonntag war dann energetisch wieder völlig anders – aber auch das Wetter. Es goss in Kübeln – und das am 1. Juni! Somit fiel auch der geplante Wasserfallbesuch buchstäblich ins Wasser, da bei Regenfällen abgeraten wird, dorthin zu gehen. Bei den kühlen Temperaturen war die Vorstellung für mich auch nicht gerade verlockend. Anstelle dessen besuchten wir Jo, die zwischenzeitlich noch zwei junge Kätzchen im Garten vorgefunden hatte und nun mit ihrem jungen Hund akklimatisiert. Ja, tatsächlich ist Abadiania der perfekte Ort für sie. Hier blüht sie auf, strahlt sie ihre ganze Kraft, gibt gute Ratschläge und ist Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen. Aber besonders hat sie sich als Betreuerin von Schwer-kranken bewährt, die ins medizinische Spital müssen oder die sich Abadiania als Übergang von der irdischen Ebene auswählen. Sie steht für alle administrativen Besonderheiten in diesen Fällen zur Verfügung und war bereits ‚die gute Fee’ für einige in dieser Situation. Das Herz auf dem rechten Fleck und mit beiden Beinen auf dem Boden und fliessend Brasilianisch in der Zwischenzeit…Wie sich ein Leben innerhalb eines Jahres verändern kann! Jetzt wartet sie noch sehnlichst, dass auch die Administration für sie selbst funktioniert und ihr Visa-Antrag akzeptiert wird. An diesem Sonntagabend beginnt nochmals eine interessante Runde. Urplötzlich werden einige in der Unterkunft krank. Erbrechen, Durchfall, Flüge müssen verschoben werden. So erwacht auch Gabriela am Montagmorgen und hütet nochmals das Bett den ganzen Tag. Ich mache derweil noch einige Besorgungen, beginne mit Packen von gesegnetem Wasser in der riesigen Reisetasche. Eine einzige Nachricht erfüllt die Medien: Der Absturz der Air France über dem Atlantik. Blitzeinschlag? Wohl kaum…Ganz schnell kommt mir der Gedanke an den Samstag abend….könnten diese machtvollen Plasma-einstrahlungen eventuell einen Einfluss haben? Sie veränderten das Eletromag-netische Feld ? Könnte eventuell die Elektronik dadurch beeinflusst worden sein? Jedenfalls eine eigenartige zeitliche Synchronizität. Ich habe den Eindruck, dass wir noch mehr in dieser Richtung hören könnten in den kommenden Monaten… Aber noch eine Synchronizität, die in meiner mailbox ist mit dem Betreff: Metatron über Kristallschädel! Das ist für mich einfach einmal mehr fantastisch. Die Mitteilung kommt absolut genau im richtigen Moment und ist ausserordentlich aufschlussreich mit vielen zusätzlichen Informationen und Zusammenhängen. Alles passt zusammen. Natürlich übergebe ich sie im Kristall-Laden für ihren Gebrauch. Am Dienstag geht es allen etwas besser. Zum Glück: Morgen ist Abreisetag. Ich bin in etwas emotionaler Verfassung, da es für mich dieses Mal ein Abschied für längere Zeit ist. Die 13. Reise geht zu Ende. Loslassen, damit Neues Einzug halten kann. Das Geschenk habe ich erhalten: Es war meine eigene Heilreise mit viel Zeit für mich selbst, mit Ein-sichten, nächsten Schritten, die anstehen, Potenziale mit Überraschungen, viel Lachen und Spass, gute Gespräche mit feinen Menschen, Orbs, die sich auf der Kamera zeigten (oder auch nicht..:-)). Die Nachricht bei der Verabschiedung beim Dreieck ist Realität: Wir sind immer mit allem verbunden, ob wir physisch an- oder abwesend sind, die Entities, die vielen Helfer auf der anderen Seite des Schleiers, sind allgegenwärtig und zeigen sich in vielen Facetten…. Mittwochmorgen…Rückfall bei Gabriela. Sie ‚kämpft’ sich durch für den Abschied von Joao und erhält noch eine Kristallbettsitzung. Tatsächlich geht es dann etwas besser, aber von ‚gut’ weit entfernt. Trotzdem ist es klar, dass wir zusammen zurück reisen. Erstmals keine Verabschiedung beim Temple of Goodwill in Brasilia, sondern wir fahren direkt zum Flughafen zum Einchecken. Alles geht perfekt und die Hilfe ist überall da, wo sie gebraucht wird. Es geht tatsächlich perfekt. Wie schon beim Hinflug so jetzt auch beim Rückflug habe ich dieses Mal keinerlei Beschwerden mit dem Druckausgleich. Das ist so grossartig nach den Erlebnissen bei den paar letzten Flügen. Endlich wieder einfach normal. Danke, danke. Erstmals nach der Ankunft ist auch für Gabriela wieder einmal etwas Essbares ein Vergnügen und es geht ‚bergauf’. Die ‚Reinigung’ scheint gelungen und vollendet…J Und mit der Ankunft zuhause erwarten mich Neuerungen in meinem Umfeld, die vor der Abreise angekündigt wurden. Wie heisst es doch auf meiner Broschüre: Die einzige Konstante im Leben ist Veränderung… Im Grossen wie im Kleinen. Also Schritt für Schritt weiter… Eine Verbindung zur Casa bleibt weiterhin bestehen: Die monatlichen Meditationen. Neue Daten sind bis September festgelegt und können eingesehen werden (Kalender und News) Von Herzen einen Regenbogen voller Lichterfunken als Begleitung in dieser speziellen Zeit. Aloha und Namaste TiaRa Rita
|